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Allgemein

Gruppenhaus Viehhofen
07-43-7033

Check-in Zeit

Flexible

Check-out Zeit

Flexible

kurze Beschreibung

Das nächste Skigebiet, ca. 4 km entfernt, ist Saalbach-Hinterglemm mit einer Höhe bis ca. 2.100 m. Sie haben die Möglichkeit, den kostenlosen Skibus in Anspruch zu nehmen. Das Kitzsteinhorn, das Gletscherskigebiet bis 3.000 m hoch, ist ca. 17 km vom Haus entfernt. 

Unterkunft

  • ab 40 Personen
  • ab 60 Personen
  • ab 70 Personen
  • ab 80 Personen
  • Gästeküche
  • HP/VP möglich
  • Selbstversorger

Ausstattung

Die Unterbringung erfolgt in zwei Häusern, dem Haupthaus mit 90 Betten und dem Nebenhaus mit 40 Betten. Haupthaus: 8 x 2-Bettzimmer mit Dusche und WC, 2 x 4-Bettzimmer und 13 x 6-Bettzimmer. Das Nebenhaus: 2 x 1-Bettzimmer, 2 x 2-Bettzimmer, 4 x 4-Bettzimmer und 2 x 6-Bettzimmer. Alle Zimmer sind mit Dusche und WC ausgestattet. Für die Einnahme der Mahlzeiten, stehen zwei Speise- und Aufenthaltsräume bereit. Weiterhin können zwei Tischtennisräume und ein Discoraum genutzt werden. Eine Spielwiese und Grillmöglichkeiten sind vorhanden. Für die Betreuer steht eine Sauna zur Verfügung. 

Bettenplan

Ort / Lage

Zwischen Zell am See und Saalbach liegt der kleine, ruhige und malerische Ort Viehhofen. Das Jugendgästehaus befindet sich im Zentrum Viehhofens. 

Salzburg

Salzburg

Die Stadt Salzburg in Österreich liegt an der Salzach mitten im Salzburger Becken. Sie ist die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes und mit 148.256 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2015)[2] nach WienGraz und Linz die viertgrößte Stadt des Landes. Der Nordwesten der Statutarstadt Salzburg grenzt an Freilassing im Freistaat Bayern, das übrige Stadtgebiet an den Bezirk Salzburg-Umgebung.

Im Jahr 488 begann am selben Ort der Niedergang der römischen Stadt Iuvavum. Salzburg wurde 696 als Bischofssitz neu gegründet und 798 zum Sitz des Erzbischofs. Die Haupteinnahmequellen Salzburgs bildeten Salzgewinnung und -handel sowie zeitweise der Goldbergbau. Die Festung Hohensalzburg stammt im Kern aus dem 11. Jahrhundert. Sie ist eine der größten mittelalterlichen Burganlagen in Europa und ein Wahrzeichen der Stadt. Ab dem 17. Jahrhundert wurde die Stadt von Erzbischof Wolf Dietrich und dessen Nachfolgern als Residenzstadt prunkvoll ausgestattet. Zu dieser Zeit wurde im Süden der Stadt auch das Schloss Hellbrunn samt Schlosspark, Wasserspielen und Alleen errichtet. Als bekanntester Salzburger gilt der 1756 hier geborene Komponist Wolfgang Amadeus Mozart, weshalb die Stadt den Beinamen „Mozartstadt“ und der Flughafen den Namen Salzburg Airport W. A. Mozart trägt. Das historische Zentrum der Stadt steht seit 1996 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Heute ist Salzburg ein bedeutender Messe- und Kongressstandort mit vielen Handels- und Dienstleistungsbetrieben sowie einem leistungsfähigen Tourismusbereich. Daneben ist die Stadt durch die Salzburger Festspiele international bedeutsam, was ihr den weiteren Beinamen „Festspielstadt“ einbrachte. Die Stadt Salzburg bildet auf Grund ihrer verkehrsgünstigen Lage den Kern der grenzüberschreitenden EuRegio Salzburg – Berchtesgadener Land – Traunstein. Zudem ist sie Verkehrsknotenpunkt für je eine der wichtigsten West–Ost- sowie transalpinen Straßen- und Schienenrouten Europas (München – Wien – Budapest, Salzburg – Villach –Udine).

Quelle: "Wikipedia"

Geschichte

Geschichte

Frühgeschichte und bayerische Zeit

Das Gebiet der Stadt ist seit der Jungsteinzeit bis heute durchgehend besiedelt. In der La-Tène-Zeit war es ein Verwaltungszentrum der keltischen Alaunen im Königreich Noricum. Die Bevölkerung auf den Stadtbergen wurde nach dem römischen Einmarsch 15 v. Chr. entsprechend der römischen Stadtplanung in den Raum der Altstadt übersiedelt. Die neue Stadt war seit Kaiser Claudius als Municipium Claudium Iuvavum eine der wichtigsten Städte der nun römischen Provinz Noricum. Nach der Aufgabe der Provinz Noricum 488 zu Beginn der Völkerwanderung verblieb ein Teil der romanokeltischen Bevölkerung im Land. Im 6. Jahrhundert folgte die Landnahme durch die BajuwarenBischof Rupert erhielt um 696 n. Chr. die Reste der Römerstadt von Herzog Theodo II. von Bayern geschenkt, um das Land im Osten und Südosten zu missionieren. Er erneuerte das Kloster St. Peter und gründete das Benediktinen-Frauenstift Nonnberg. Das Land Salzburg und seine Grafschaften bekamen durch den aufblühenden Salzbergbau und die weiträumige Missionstätigkeit bald immer mehr Einfluss und Macht innerhalb Bayerns.[5]

996 wurde Salzburg durch Kaiser Otto III. das Markt-, Münz- und Mautrecht verliehen, 1120/30 ist bereits ein Stadtrichter urkundlich erwähnt. Das älteste bekannte Stadtrecht stammt aus dem Jahr 1287.[6]

Seit der Schlacht bei Mühldorf 1322 war das Erzbistum mit dem Mutterland Bayern verfeindet. In der Folge wurde Salzburg ein eigenständiges Fürsterzbistum im römisch-deutschen Reich. Die wirtschaftliche Blüte der Stadt im 15. Jahrhundert führte zu einem selbstbewussten Bürgertum mit zunehmenden Rechten und Pflichten. Erzbischof Leonhard von Keutschach, der wirtschaftlich sehr erfolgreich war, beendete diese Autonomie gewaltsam. Wenige Jahre nach Martin Luthers Thesenanschlag stand die Mehrheit der Stadtbevölkerung dem Protestantismus nahe, die unbeugsamen Protestanten wurden bis 1590 dann alle des Landes verwiesen. Die Kritik an der autoritären Macht des Erzbischofs nahm unter Keutschach weiter zu. 1525 belagerten aufständische Knappen und Bauern die Festung Hohensalzburg, in der sich Erzbischof Matthäus Lang von Wellenburg verschanzt hatte. Erst mit Hilfe von erkauften Truppen des Schwäbischen Bundes konnten die Aufständischen zum Rückzug gezwungen werden. Das Fürsterzbistum zählte um 1600 durch Salz- und Goldbergbau zu den reichsten Fürstentümern im römisch-deutschen Reich. Damals gestaltete Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau den Altstadtkern neu.[7] Der große spätromanische Dom wurde abgerissen und durch Markus Sittikus im frühbarocken Stil wieder aufgebaut.[8]

Paris von Lodron gelang es durch eine kluge Neutralitätspolitik, Salzburg aus dem Dreißigjährigen Krieg herauszuhalten. Die Stadt wurde zu einer der am besten befestigten Städte Europas ausgebaut.[9]

Salzburg wurde bald zu einem Zentrum der Gegenreformation, in dem Klöster, ein Priesterseminar und zahlreiche Barockkirchen gebaut wurden, ein Großteil der Bewohner war in Laienbruderschaften zusammengeschlossen.[10]

Im Jahre 1732 wurden unter Erzbischof Leopold Anton von Firmian der Großteil der im Land verbliebenen Protestanten zur Emigration gezwungen („Salzburger Exulanten“).

Unter Erzbischof Hieronymus Franz Josef Colloredo von Wallsee und Mels wurde Salzburg in den Jahren 1772 bis 1800 zu einem Mittelpunkt der Spätaufklärung, in dem Wissenschaft und Künste eine Blütezeit fanden.[11]

Teil Österreichs

1803 wurde Salzburg auf Anordnung Napoleons ein säkularisiertes Kurfürstentum, 1805 zusammen mit Berchtesgaden dem neuen Kaisertum Österreich zugeschlagen und 1810 wieder an dasKönigreich Bayern angegliedert.[12] 1800, 1805 und wieder 1809 war Salzburg dabei von napoleonischen Truppen besetzt und geplündert worden.

1816 fiel das Land Salzburg zum größten Teil erneut an das Kaisertum Österreich und damit unter die Habsburger Regierung. Salzburg war zuerst eine wenig bedeutende oberösterreichische Kreisstadt, in die sich neben einigen Kurgästen nur wenige Maler und Literaten verirrten. Diese aber waren von der Schönheit der Stadt verzaubert und ihre Berichte machten Salzburg immer mehr zum Ziel von Touristen. 1860 begann der Abriss der Stadtbefestigungen. Im gleichen Jahr bejubelten die Salzburger die Eröffnung der Bahnlinien Wien – Salzburg und Salzburg – München. Dies sorgte für ein starkes Wachstum der Stadt und ließ Handel und Gewerbe aufblühen.[13]

Das Ende des Ersten Weltkriegs brachte auch für Salzburg eine Zeit des Hungers, die Wirtschaft erholte sich nur allmählich.

In der Zeit zwischen 1935 und 1939 wurden verschiedene Nachbarorte eingemeindet. In der Zeit des NS-Regimes kam es ab 1938 zu Verhaftungen und Deportationen politischer Gegner sowie von Juden und anderen Minderheiten. Kriegsgefangene erhielten das Wirtschaftsleben aufrecht. 1944/45 beschädigten Fliegerbomben der USA große Teile der Stadt. Oberst Hans Lepperdinger rettete 1945 die Stadt durch Befehlsverweigerung, indem er sie kampflos an die US-Amerikaner übergab. Salzburg war nach Kriegsende Sitz des US-Oberkommandos. In den ersten Nachkriegsjahren war die Stadt vom Elend der Flüchtlinge geprägt. Nur allmählich konnten die Barackenwohnungen durch den Bau neuer Stadtteile ersetzt werden. 1962 wurde die 1810 aufgelöste Universität wiedergegründet. In der Folgezeit wurde Salzburg zur wirtschaftlich erfolgreichen Handels-, Messe- und Tourismusstadt.[14]

Quelle: "Wikipedia"

Kultur & Nachtleben

Kultur & Nachtleben Musikstadt Salzburg

Schon unter Erzbischof Arn bestand eine frühe Musiktradition, die Salzburger Komponisten standen mit Gelehrten um Karl den Großen in enger Verbindung. 870 bat Papst Johannes VIII. angesichts des guten Rufes der Musikstadt Salzburg den Erzbischof um eine Orgel und einen Organisten für den Vatikan. Unter Fürsterzbischof Eberhard II. wirkte Neidhart von Reuental. 1424 weilte Oswald von Wolkenstein bei Eberhard III. Unter Pilgrim II. von Puchheim lebte am Salzburger Hof der Mönch von Salzburg, dessen volksliedhafte geistliche und weltliche Lieder bis heute bekannt sind.

Unter Fürsterzbischof Matthäus Lang von Wellenburg wirkten die Komponisten Heinrich Fink, Caspar Clanner und als „König der Organisten“ Paul Hofhaimer. Auch der frühe protestantische Kirchenliedautor Paul Speratus lebte hier bis zu seiner Vertreibung. 1591 gründete Fürsterzbischof Wolf Dietrich die Hofkapelle und Chormusik mit zusammen 78 Musikern neu. Am 27. Jänner 1614 eröffnete Markus Sittikus das neue Hoftheater und wurde so zum Ahnherrn der festlichen Musik- und Theaterstadt Salzburg, in der die ersten Opernaufführungen außerhalb Italiens stattfanden. Äußerst glanzvoll war 1628 das Einweihungsfest für den Salzburger Dom unter der musikalischen Leitung von Stephano Bernardi, der auch eigene Werke zur Aufführung brachte.

Der von Fürsterzbischof Max Gandolf geförderte Komponist Georg Muffat war 1678–1687 Hoforganist. Als Hofkapellmeister und Leiter der Sängerknaben wirkte damals Heinrich Ignaz Franz Biber, dessen Sohn als Kapellmeister von Leopold Mozart abgelöst wurde. Vor Mozart wirkten außerdem der Komponist Johann Ernst Eberlin und dessen Schüler Anton Cajetan Adlgasser in der Stadt. Zwei Schüler von Johann Michael Haydn, dem bekanntesten Salzburger Kirchenmusiker, waren Carl Maria von Weber und Sigismund von Neukomm. Mit dem Ende des selbständigen Fürstentums Salzburg endete 1805 die Tradition der fürstlichen Hofkapelle.[38]

Im Jahr 1841 wurde der Dommusikverein und Mozarteum und 1847 die Salzburger Liedertafel gegründet, die beide bis an dessen Lebensende unter der Leitung von Alois Taux standen. 1842 leitete die Einweihungsfeier für das erste Mozartdenkmal die Tradition der Mozart-Festspiele ein, welche maßgeblich gefördert von Joseph Friedrich Hummel und Lilli Lehmann, 1920 zur Gründung der Salzburger Festspiele führte. Pater Peter Singer komponierte als einfacher Franziskanermönch viele geistliche Werke. Um 1880 wirkte im Salzburger Hoftheater der Liederkomponist Hugo Wolf. Franz Xaver Gruber, Enkel des bekannten Komponisten gleichen Namens gründete 1921 den Domchor mit ehrenamtlichen Sängern, der unter seinem Nachfolger Joseph Messner einen guten Ruf erhielt. Die Internationale Stiftung Mozarteum wurde 1870, die Musikschule Mozarteum 1880 gegründet. Im Mozarteum wirkten Clemens KraussBernhard PaumgartnerKlaus Ager und Gerhard Wimberger. Nach dem Ersten Weltkrieg löste sich das Mozarteum Orchester Salzburg vom Konservatorium. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkten dort die Komponisten Cesar Bresgen und Carl Orff.[38]

Das älteste Orchester in Salzburg ist das Mozarteum Orchester Salzburg. Es entstand aus dem Orchester der Lehrer und fortgeschrittenen Studenten der Akademie Mozarteum. Als Symphonieorchester von Stadt und Land Salzburg widmet es sich vorrangig der Musik der Wiener Klassik. Die Camerata Salzburg, ein Kammerorchester, wurde 1952 von Bernhard Paumgartner gegründet und später über 20 Jahre lang von Sándor Végh geleitet. 1998 gründete Elisabeth Fuchs mit jungen Musikern die Junge Philharmonie Salzburg und leitet sie seither. Das Österreichische Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Salzburg wurde 1975 von Klaus Ager und Ferenc Tornai gegründet und anfangs von Klaus Ager geleitet.[39]

Mozart und Salzburg

Wolfgang Amadeus Mozart kam 1756 als Sohn des Hofkomponisten und Vizekapellmeisters Leopold Mozart und dessen Frau Anna Maria Pertl im Haus Getreidegasse 9 zur Welt. Leopold wirkte in der fürsterzbischöflichen Hofkapelle von Sigismund Graf Schrattenbach, die unter der Leitung von Johann Michael Haydn stand. Schrattenbach förderte die Familie Mozart sehr. Mit sieben Jahren machte Wolfgang Amadeus auf Konzertreisen als Wunderkind auf sich aufmerksam.

Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1769 in Salzburg zum unbesoldeten Hofkonzertmeister und unter dem neu gewählten Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo 1772 zum Konzertmeister der Kapelle ernannt. Das musikalische Leben war für den freiheitsliebenden Mozart in der kleinen Stadt aber zu beengt. Sie wurde ein „Bettelort“, wo sein Genie nicht „verschlänzen“ durfte.[39] Auch war die Aufführung großer Musiktheater in Salzburg nicht möglich. Colloredo zeigte zudem wenig Verständnis, Mozart ständig für Tourneen zu beurlauben. Dieser kündigte daher 1781 den Salzburger Dienst und setzte seine Laufbahn in Wien fort, wo er 1791 starb. In der breiten Öffentlichkeit wurden der Name und die Musik Mozarts erst lange nach seinem Tod bekannt. Der Schriftsteller Julius Schilling regte als erster 1835 an, Mozart in Salzburg ein Denkmal zu errichten, das 1842 fertiggestellt wurde. Als die Statue auf dem Mozartplatz feierlich eingeweiht wurde, kannten den Komponisten nur sehr wenige Besucher. Dennoch zählte die Feierlichkeit lange Zeit zu den größten, die die Stadt je erlebt hatte. Mit Schifffahrten, Fackelzügen und anderen Attraktionen entstand ein regelrechtes Volksfest zu Ehren Wolfgang Amadeus Mozarts. Die erste Gesamtausgabe der Werke Mozarts wurde erst 1907 von der Stiftung Mozarteum vollendet. Heute erinnern viele Orte und Institutionen Salzburgs an den Musiker. Aus den Internationalen Musikfesten, die in Salzburg zu Ehren Mozarts ab 1877 stattfanden, entstanden 1920 die Salzburger Festspiele.[40]

Salzburger Festspiele

Die größte Veranstaltungsreihe Salzburgs mit Konzerten, Opern, Liederabenden und Schauspielen findet seit 1920 im Rahmen der Salzburger Festspiele statt. Diese entwickelten sich aus Mozartfesten und Internationalen Musikfesten im Salzburg des 19. Jahrhunderts. Die Festspielgemeinde wurde 1917 nach jahrelangen Initiativen von Heinrich Damisch gegründet, die Leitung der Festspiele übernahm Max Reinhardt unterstützt von Hugo von Hofmannsthal. Die erste Aufführung der Festspiele fand am 22. August 1920 mit dem Jedermann von Hofmannsthal in der Inszenierung von Reinhardt vor dem Dom statt. Die Kulisse des Domplatzes ist nach wie vor Spielstätte des Hofmannsthal’schen Mysterienspiels. Heute verfügen die Festspiele über drei Festspielhäuser, das 1925 eröffnete Festspielhaus, heute Haus für Mozart genannt, die 1926 erstmals bespielte Felsenreitschule und das 1960 fertiggestellte und eröffnete Große Festspielhaus. Auch der Große Saal des Mozarteums, das Salzburger Landestheater und die Perner-Insel in Hallein werden regelmäßig bespielt. Weitere Spielstätten der Salzburger Festspiele verteilen sich über das ganze Stadtgebiet.[41]

1956 wurde die Mozartwoche der Internationalen Stiftung Mozarteum gegründet, die jeweils Ende Jänner/Anfang Februar stattfindet - rund um Mozarts Geburtstag am 27. Jänner. Von Herbert von Karajan begründet, bestehen seit 1967 als Ergänzung zu den Festspielen die Osterfestspiele und seit 1973 die Pfingstfestspiele; letztere sind seit dem Tod Karajans überwiegend der Barockmusik gewidmet.

Klassische Musik

Konzertsäle für klassische Musik sind neben dem Wiener und dem Großen Saal des Mozarteums, die Große Aula der Universität, der Yamaha Saal im Orchesterhaus des Mozarteum Orchester Salzburg sowie für Kammermusikdarbietungen der Solitär im Gebäude der Universität Mozarteum. Das dortige Große Studio dient Theateraufführungen.

Der Marmorsaal des Schlosses Mirabell ist seit 1954 Spielstätte der Salzburger Schlosskonzerte. Die über 250 Kammerkonzerte im Jahr stehen seit 1991 unter der musikalischen Leitung des Solo-Geigers Luz Leskowitz.

Außerhalb der Festspielzeit zählt die Internationale Stiftung Mozarteum mit den Dialogen zu den bekannten Veranstaltern. Sie dient vorrangig der zeitgenössischen Werkinterpretation, der Mozartwoche Salzburg und weiteren Konzerten im Großen Saal.

Zu den Konzerten der Salzburger Kulturvereinigung gehören neben bekannten Konzertreihen vor allem die Salzburger Kulturtage und verschiedene Opern- und Ballettabende, wie das Oper im Berg Festival. Die Aspekte Salzburg widmen sich der zeitgenössischen Musik. Sie gestalten hier vor allem das Internationale Festival für zeitgenössische Musik.

Reich ist das Angebot an Kammermusikveranstaltungen in Salzburg. Regelmäßige Konzerte werden hier im Rahmen der Salzburger Festungskonzerte, der Salzburger Schlosskonzerte im Schloss Mirabell und der Konzerte der Salzburger Hofmusik angeboten. Das Salzburger Adventsingen, von Tobi Reiser 1950 gegründet, ist über Salzburg hinaus bekannt. Es bietet jährlich im Großen Festspielhaus vorweihnachtlich-volksmusikalische Chor- und Instrumentalmusik samt Hirtenspiel.[42]

Jazzmusik und alternative Musik

Der Salzburger Jazz-Herbst findet seit 1996 statt. Dabei wirken internationale Stars des Jazz ebenso wie österreichische Musiker mit. Die Veranstaltungsreihe Jazz in der Altstadt findet seit 2000 jedes Jahr Ende Oktober/Anfang November bei freiem Eintritt an verschiedenen Plätzen und in Sälen, Lokalen und Clubs statt.

Aus der 1981 gegründeten Konzertreihe Jazz im Theater entstand im Jahr 2002 das Jazz-Lokal Jazzit. Der alternative Jazzclub bietet daneben Raum für experimentelle elektronische Musik. Seit 1983 existiert der Jazzclub Life Salzburg, der sich hauptsächlich traditionellen Formen des Jazz widmet.

Die ARGE-Kultur Salzburg, aus der ARGE Rainberg entstanden und später als ARGE Nonntal bekannt, wollte ursprünglich in ein Gebäude am Rainberg einziehen. Sie versteht sich als Protestbewegung gegen eine abgehobene Festspielkultur. Sie ist mit ihren angeschlossenen Vereinen ein wichtiger alternativer Kulturträger.

Das Rockhouse wurde 1993 eröffnet und bietet jährlich etwa 200 Veranstaltungen an. Die sechs Proberäume werden gerne von Salzburger Bands benutzt. Für Kinder und Jugendliche werden Musikworkshops gestaltet.

Die Akkordeon-Initiative Akkorde – On – Stage Salzburg mit dem Akkordeon-Orchester Viel-Harmonie besteht seit 2004. Als Gegenpol zur eher volksmusikbezogenen Ziehharmonika werden verschiedene zeitgemäße Stilrichtungen dargestellt.

Literatur

Eine der ältesten literarischen Schilderungen der Stadt Salzburg ist das Loblied, das der Nürnberger „Meistersinger“ Hans Sachs im Jahr 1549 auf die Stadt Salzburg schrieb. In Salzburg wohnten lange der Mundartdichter Franz Stelzhamer und Sylvester Wagner. In den späten Jahren der Monarchie lebten hier der Impressionist Hermann Bahr, der Novellen- und Romanautor Franz Karl Ginzkey, der Librettist, Lyriker, Dramatiker und Mitbegründer der Festspiele Hugo von Hofmannsthal, der Epiker Thomas Mann, der Essayist Stefan Zweig sowie der Roman- und Reisebuchautor Erik Wickenburg. Der Lyriker Georg Trakl, einer der wichtigsten Vertreter des lyrischen Expressionismus, schrieb viele bildhafte Gedichte über Salzburg, wo er sein kurzes Leben großteils verbrachte. Im Gedenken an den Künstler wurde 1952 der Georg-Trakl-Preis für Lyrik geschaffen. In Salzburg lebten auch Alja RachmanowaJohannes Freumbichler, dessen literarisches Werk erst durch seinen ebenfalls lange hier lebenden Enkel Thomas Bernhard bekannt wurde, die Lyrikerin Erna Blaas und Georg RendlGerhard Amanshauser und sein Sohn Martin Amanshauser sind durch Gedichte und Romane beliebt. In Salzburg lebten außerdem viele Jahre die bekannten Dichter H. C. Artmann und Peter Handke. Geboren wurden hier unter anderem Bodo HellKathrin Röggla und Karl-Markus Gauß. Ebenfalls in Salzburg leben bzw. lebten Christine Haidegger und der Schriftsteller Walter Kappacher.

Seit 1991 tritt das Literaturhaus Salzburg im Eizenbergerhof in Lehen als Vermittler anspruchsvoller Gegenwartsliteratur auf. In diesem Haus arbeiten auch die Literatureinrichtungen erostepost, Grazer Autorenversammlung/Salzburg, prolit & Edition Eizenbergerhof, Salzburger Autorengruppe und das Salzburger Literaturforum Leselampe mit der Literaturzeitschrift SALZ. Das vielfältige Literaturgeschehen wird seit 1977, durch Adolf Haslinger gegründet, vom Salzburger Literaturarchiv verwaltet.[39]

Seit 2008 existiert auch das jährlich im Frühjahr stattfindende Literaturfest, bei dem an verschiedenen Orten in der Stadt von namhaften Autoren literarische Werke dargeboten werden.

Theater

Das Salzburger Landestheater wurde 1775 von Fürsterzbischof Colloredo unter dem Namen Hoftheater als Bildungseinrichtung für die Salzburger gegründet und 1893 als Stadttheater wiederbelebt. Im Eigentum von Land und Stadt Salzburg, erfüllt es mit Oper, Operette mit Schauspiel, Tanztheater und Kindertheater seit über 240 Jahren einen wichtigen kulturellen Auftrag. Mit der Gründung des Salzburger Marionettentheaters erneuerte Anton Aicher 1913 im Geist der Barockzeit eine alte Salzburger Tradition. Das Marionettentheater führt seither Opern von Mozart und anderen Komponisten sowie Märchenstücke auf.

Neben den Aufführungen des Landestheaters und der Salzburger Festspiele finden in der Spielsaison fast täglich Schauspiel-Aufführungen im Schauspielhaus Salzburg, der ehemaligen „Elisabethbühne“ statt. Das Haus ist das größte freie Ensembletheater Österreichs, das jährlich mit etwa zehn Schauspielen und einem Kinderstück zwei Theatersäle bespielt. Angeschlossen sind eine Schauspielschule und ein Verlag für Kindermusicals. Auch im Toihaus, im Kleinen Theater, im Theater an der Salzach und im Republic der Szene Salzburg werden regelmäßig Schauspiele aufgeführt, gelegentlich aber auch im Oval, der Bühne im Europark. 1970 wurde von der Salzburger Kulturvereinigung das Salzburger Straßentheater gegründet, das jährlich zur Festspielzeit auf einer von Pferden gezogenen Kleinbühne in Stadt und Land Salzburg viele Besucher mit Darbietungen erfreut.

Museen

Die beiden größten und meistbesuchten Museen Salzburgs sind das Haus der Natur Salzburg und das Salzburg Museum. Das Haus der Natur, 1924 vom Zoologen Eduard Paul Tratz gegründet, widmet sich vorrangig den Bereichen Natur und Technik. Dort wurden Ende 2008 die einstigen Museumsräume des Salzburg Museums eingegliedert, das vergrößerte Museum wurde Ende Juni 2009 wieder eröffnet.

Das Salzburg Museum, 1834 als Provincialmuseum gegründet, wurde von der Kaiserinwitwe Caroline Augusta maßgeblich gefördert. Das einstige Carolino-Augusteum übersiedelte 2007 als Salzburg-Museum in die Neue Residenz.[43] Das Museum widmet sich vorrangig der Kunst- und Kulturgeschichte von Stadt und Land Salzburg. Angeschlossene Museen sind das Panorama Museum für das Sattler-Panorama, das Volkskunde Museum im Monatsschlössl Hellbrunn, dasSpielzeug Museum und das Museum Historische Musikinstrumente im ehemaligen Bürgerspital sowie das Domgrabungsmuseum am Residenzplatz und dasFestungsmuseum.[44]

Wichtig ist auch das Salzburger Barockmuseum in der Orangerie des Mirabellgartens und das Dommuseum Salzburg. Letzteres zeigt neben regelmäßigen Sonderschauen die großteils rekonstruierte ehemalige fürsterzbischöfliche Wunderkammer. Die ebenfalls rekonstruierte Sammlung der Ölgemälde der Salzburger Fürsten ist in der Residenzgalerie der Alten Residenz ausgestellt. Die dortigen fürsterzbischöflichen Prunkräume sind unabhängig von der Galerie ebenfalls zu besichtigen. Kleine, sehenswerte Museen, die dem Schaffen Mozarts gewidmet sind, sind in seinem Geburts- und in seinem Wohnhaus eingerichtet.

Das Museum der Moderne Salzburg mit seinen Standorten am Mönchsberg und im Rupertinum widmet sich der Darstellung der zeitgenössischen bildnerischen Kunst. Im Rupertinum befindet sich auch eine der beiden für die Österreichische Fotografie wichtigen Institutionen Salzburgs: die von Otto Breicha gegründete „Sammlung Fotografie und Medien“ mit der „Österreichischen Fotogalerie“, die 1983 gegründet wurden. Die zweite Institution ist der kurz davor – 1981 – gegründete, seit 2012 in Lehen gelegene Fotohof.

Am 16. Mai 2014 wurde das Domquartier Salzburg eröffnet. Besucher erhalten dort erstmals die Möglichkeit, auf den Spuren der einstigen Fürsterzbischöfe zu wandeln. In den beteiligten Museen - Residenzgalerie, Salzburgmuseum, Dommuseum und dem neuen Museum St. Peter - werden auf 15.000 Quadratmetern rund 2.000 Exponate präsentiert.[45]

Bildende Kunst

Die Malerei des Mittelalters wurde in Salzburg wesentlich von Mönchen geprägt. Das Antiphonar des Klosters St. Peter, heute in der Österreichischen Nationalbibliothek, ist eine der bedeutendsten Leistungen der mittelalterlichen Buchmalerei im Alpenraum. In der Stadt entstanden viele romanische und gotische Buchmalereien von europäischem Rang. Bedeutend sind die hochmittelalterlichen Fresken und das gotische Glasfenster (Clanerfenster) in der Stiftskirche Nonnberg. Namhafte Künstler der Spätgotik waren die Salzburger Bürger Rueland Frueauf der Ältere und dessen Sohn sowie Conrad Laib.

Hans Bocksberger ist ein früher Maler der Neuzeit. Von ihm stammen auch Ansichten der frühneuzeitlichen Stadt Salzburg. Auch von dessen Regensburger Zeitgenossen Albrecht Altdorfer sind Bilder der Stadt erhalten. Die ersten und bekanntesten Barockmaler im süddeutsch-österreichischen Raum waren der Salzburger Johann Michael Rottmayr mit Gemälden in der Residenz, der Kajetanerkirche und der Dreifaltigkeitskirche sowie Martino Altomonte mit einem Residenzgemälde. Der dritte bedeutende Salzburger Maler dieser Zeit war Paul Troger, der Hochaltarbild und Kuppelfresko der Kajetanerkirche malte. Sein Deckenfresko in der Sebastianskirche ging verloren. In der Romantik erfolgte die „Wiederentdeckung“ Salzburgs maßgeblich durch Maler. Vor allem waren Ferdinand Olivier und Adrian Ludwig Richter, später Johann Fischbach tief beeindruckt von der Ästhetik der prunkvollen aber auch modrig wirkenden Stadt und ihrer umgebenden Landschaft. Ihre Bilder verklärten Salzburg und wurden gemeinsam mit Schilderungen von Reiseschriftstellern zur frühen Grundlage für den aufkommenden Fremdenverkehr. Auch Andreas Nesselthaler, Rudolf von Alt und Hubert Sattler malten Bilder der Stadt und ihrer Umgebung.

In dieser Zeit wirkte der in Salzburg geborene Hans Makart, dessen üppige Bilder großen Einfluss auf die jüngere Malergeneration ausübten. Nach dem Ersten Weltkrieg war in Salzburg Anton Faistauer künstlerisch tätig, der in der Morzger Kirche und im Salzburger Festspielhaus großflächige Fresken schuf. Oskar Kokoschka gründete nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Festung Hohensalzburg die Internationale Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg. In Salzburg lebten und wirkten ebenfalls die Maler Eduard Bäumer und Wilhelm Kaufmann.

Die mittelalterliche Bildhauerkunst war in Salzburg fast durchwegs sakral. Namhafte Bildhauer der Spätgotik waren hier Michael Pacher und Veit Stoß. Michael Pacher schuf für die Franziskanerkirche einen der größten und schönsten Flügelaltäre Mitteleuropas, von dem nur die Madonnenskulptur erhalten ist. Aus der Schule von Veit Stoß stammt der kleine Flügelaltar der Johanniskapelle am Nonnberg. Die darstellungsfreudige Barockzeit gab den Künstlern vielfältige Aufgaben. Der namhafteste Bildhauer der Barockzeit in Salzburg war Bernhard Michael Mandl. Angeregt von italienischen Künstlern schuf Mandl eigenständige Skulpturen. Zu seinen Werken gehören der Rossebändiger der Marstallschwemme sowie Peter und Paul vor der Fassade des Domes. Die Kunst des frühen 18. Jahrhunderts wurde in Salzburg von Georg Raphael Donner geprägt, zu dessen Frühwerken die Marmorstiege im Schloss Mirabell zählt. Bedeutende Künstler waren Sebastian Stumpfegger, Johann Georg Hitzl und Anton Pfaffinger. Die barocke Formensprache wurde über das Rokoko vielfach bis ins frühe 19. Jahrhundert weitertradiert. Johann Baptist Hagenauer schuf in Salzburg bekannte Werke wie die Marienstatue am Domplatz sowie die künstlerische Ausgestaltung des Sigmundstores. Ein Salzburger Künstler des Spätklassizismus war Johann Piger.

Unter den Künstlern des 20. Jahrhunderts sticht mit seinen Skulpturen Giacomo Manzù heraus.[39] Auch die „Salzburg Foundation“ ist mit zahlreichen Skulpturen von Manfred WakolbingerAnselm Kiefer,Mario MerzMarina AbramovićMarkus LüpertzJames TurrellStephan BalkenholAnthony CraggChristian BoltanskiJaume PlensaBrigitte Kowanz und Erwin Wurm in der Stadt vertreten.[46]

Quelle: "Wikipedia"


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Aktivitäten

Wandern, Fußball (vom Haus ca. 50 m entfernt) und Tennis, Klettern, Rafting, Canyoning, Inlineskaten, Sommerrodelbahn, Schluchtenklettern, Adventurepark, Radfahren, Mountainbiken, Badespaß in Zell am See, verschiedene Frei- und Hallenbäder. 

Zusatzinformationen

In diesem Haus ist auch eine Buchung mit günstiger Vollpension möglich!