Availability

Allgemein

Keine passende Unterkunft gefunden?
09-49-0000

Wir bieten Gruppenhäuser, Hostels, Hotels, Mobilheime und Zeltcamps für Klassenfahrten, Ferienfreizeiten, Gruppenreisen und Familienfreizeiten in ganz Europa an. Gerne organisieren wir Ihre An- und Abreise im modernen Reisebus, Tagesausflüge, Besichtigungen und arbeiten Ihnen Wochenprogramme für Ihre Reise aus. Bei einer Unterbringung im Gruppenhaus oder im Zeltcamp können Sie zwischen einer Selbstversorgung oder unserer kulinarischen Verpflegung wählen.

Sollten Sie keine passende Unterkunft gefunden haben, fragen Sie gerne unverbindlich bei uns an.

Check-in Zeit

Flexible

Check-out Zeit

Flexible

kurze Beschreibung

Keine passende Unterkunft gefunden?

Dann senden Sie uns gerne Ihre Anfrage per E-Mail an info@neuehorizontereisen.de oder Sie rufen uns einfach an, unter 0251 284683-0.

Unterkunft

  • ab 10 Personen
  • ab 15 Personen
  • ab 18 Personen
  • ab 20 Personen
  • ab 25 Personen
  • ab 30 Personen
  • ab 35 Personen
  • ab 40 Personen
  • ab 50 Personen
  • ab 6 Personen
  • ab 60 Personen
  • ab 70 Personen
  • ab 80 Personen
  • am Meer
  • Aufzug
  • Bar/Lounge
  • Behindertenfreundlich
  • Billard
  • bis 10 Personen
  • bis 15 Personen
  • bis 20 Personen
  • bis 25 Personen
  • bis 30 Personen
  • bis 40 Personen
  • bis 50 Personen
  • bis 60 Personen
  • bis 70 Personen
  • bis 80 Personen
  • Club
  • Fahrradverleih
  • Fluss
  • FREE WIFI
  • Freizeitmöglichkeiten am Haus
  • Frühstück
  • Gamezone
  • Gästeküche
  • Gepäckraum
  • HP/VP möglich
  • Internet Terminal
  • Kaminlounge
  • Karaoke
  • Komfort Camp
  • KOSTENPFLICHTIGES WLAN
  • Lounge TV
  • Mehrbett mit Du/WC
  • Mehrbett mit Etagenbädern
  • mit Du/WC auf dem Flur
  • mit Du/WC auf dem Flur
  • Parkplatz
  • Partyraum
  • Pool
  • Restaurant
  • Rezept./Mitarb./24-Stunden-Präsens
  • Rezeption 24 Stunden
  • Sauna
  • See
  • Selbstversorger
  • Selbstversorgung möglich
  • Seminarraum
  • Shuttle-Dienst
  • Snacks
  • Supermarkt
  • teilweise Balkon
  • teilweise Behindertengerecht
  • Terrasse/Garten
  • Ticket Service
  • Waschmaschine
  • Whirlpool
  • WLAN
Bettenplan

Nürnberg

Nürnberg

Nürnberg (fränkisch Nämberch) ist eine kreisfreie Großstadt im Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern. Sie ist mit 501.072 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) nach München die zweitgrößte Stadt Bayerns und gehört zu den 15 größten Städten Deutschlands. Zusammen mit den Nachbarstädten FürthErlangen und Schwabach leben rund 1,2 Millionen Menschen im Ballungsraum Nürnberg,[2] der in Franken wirtschaftlich und kulturell auch Zentrum der 3,5 Millionen Einwohner zählenden Metropolregion Nürnberg darstellt.

Quelle: "Wikipedia"

Geschichte

Geschichte

Anfänge der Stadt

Erste Siedlungsspuren in der Nähe des heutigen Hauptmarktes werden um das Jahr 850 datiert.[94] Wann die Stadt gegründet wurde, ist nicht überliefert, es könnte zwischen 1000 und 1040 im Zuge der Sicherung des Grenzgebietes zwischen SachsenBayern, Ostfranken und Böhmen am Schnittpunkt wichtiger Straßen gewesen sein. Es lassen sich heute mehrere frühe Siedlungszentren ausmachen. Dazu gehören vermutlich zwei Königshöfe um St. Egidien und St. Jakob sowie das Areal zwischen Sebalduskirche und Burg.[95] Die Siedlung hatte jedenfalls von Anfang an Marktrecht. Die Stadt wurde 1050 als nuorenberc in der so genannten Sigena-Urkunde von Kaiser Heinrich III. erstmals erwähnt. Als kaiserlicher Stützpunkt war die Nürnberger Burg (Kaiserburg) bald bedeutsam für das Reich. 1065 bildet Heinrich IV. aus dem Reichsgut Nürnberg und Umland einen eigenen Hochgerichts- und Verwaltungsbezirk. Konrad III. verlieh die neu errichtete Burggrafschaft mit Gericht und Verwaltung an die Edelfreien von Raabs (aus Niederösterreich), 1190/91 wurde sie von Friedrich I. von Nürnberg-Zollern übernommen.

Mit dem Großen Freiheitsbrief machte Kaiser Friedrich II. Nürnberg 1219 zur Freien Reichsstadt. Der Einfluss der Burggrafen von Nürnberg beschränkte sich bald auf die Burggrafenburg und endete vollständig, als der letzte Burggraf Friedrich VI. die Burggrafenburg 1427 an den Rat der Stadt Nürnberg verkaufte. Von da an bis zum Übergang an das Königreich Bayern lagen die politischen Geschicke der Stadt komplett in der Hand dieses Rates, wobei das Haus Hohenzollern den Titel Burggraf von Nürnberg bis 1918 führte.

Spätmittelalter und Frühe Neuzeit

Viele Kaiser wählten Nürnberg gern als Aufenthaltsort, darunter Karl IV., der 1356 in Nürnberg die Goldene Bulle erließ. 1423 übergab Kaiser Sigismund die Reichskleinodien der Stadt, von der sie bis Anfang des 19. Jahrhunderts aufbewahrt wurden. Die Jahre zwischen 1470 und 1530 gelten allgemein als die Blütezeit der Stadt – trotz immer wiederkehrender Fehden und Konflikten mit Rittern wie Götz von Berlichingen und Conz Schott von Schottenstein, die aber nach 1512 durch das Heer des Fränkischen Reichskreises unterbunden wurden. Der Reichtum der Stadt kam durch das ausgezeichnete Handwerk sowie die günstige Lage als Handelsplatz in der Mitte Europas zustande. Reger Handel wurde mit der Levante betrieben. In dieser Zeit zählte Nürnberg zusammen mit Köln und Prag zu den größten Städten des Heiligen Römischen Reiches.

Im Dreißigjährigen Krieg war die Gegend um Nürnberg Schauplatz eines mehrere Jahre andauernden Stellungskriegs der Kriegsparteien. Zwar wurde die Stadt nicht erobert, aber durch die Verwüstungen im Umland dauerhaft wirtschaftlich geschwächt. Nach dem Krieg fand 1649 in Nürnberg das „Friedensmahl“ statt, bei dem die Konfliktparteien in mehrere Tage andauernden Feierlichkeiten den Frieden besiegelten.

Durch die Reichsdefensionsordnung von 1681 wurde Nürnberg verpflichtet, neun Kompanien zu den drei Infanterieregimentern des Fränkischen Reichskreises zu stellen, die im Falle einer Reichsexekution dem Reichsheer eingegliedert würden.

Am 13. Oktober 1792 wird mit dem Kunstverein Nürnberg der erste Kunstverein Deutschlands gegründet.

19. und frühes 20. Jahrhundert

Einschneidende Ereignisse spielten sich von 1796 bis 1806 ab. Nach Drängen der preußischen Verwaltung im benachbarten Ansbach unterstellte sich Nürnberg schließlich der preußischen Herrschaft. Der Vertrag wurde nicht vollzogen, da Preußen von Nürnbergs Schulden abgeschreckt wurde. Gleichzeitig hatte sich in der Nürnberger Bevölkerung großer Unmut gegen die zunehmend als korrupt empfundene Herrschaft der patrizischen Familien aufgestaut. Diese Vorgänge erschütterten die reichsstädtische Verfassung in ihren Grundfesten und brachten die Stadt an den Rand eines Umsturzes.

Im Reichsdeputationshauptschluss vom 25. Februar 1803 blieb Nürnberg dennoch zunächst weiter unabhängig, bis nach Unterzeichnung der Rheinbundakte und dem Ende des Alten Reiches französische Truppen Nürnberg besetzten. Am 15. September 1806 übergab die französische Armee schließlich die Stadt dem Königreich Bayern, das alsbald eine Zivilverwaltung installierte und die Stadt administrativ in das Königreich eingliederte. Das Königreich Bayern übernahm 1806 die exorbitanten Schulden der Reichsstadt Nürnberg als Teil der gesamtbayerischen Staatsschulden und sorgte damit für deren Konsolidierung und Tilgung. Durch die bayerische Gesetzgebung wurden die Katholiken, die bisher in der Stadt nur geduldet waren, den Protestanten rechtlich gleichgestellt.

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zu einem der industriellen Zentren in Bayern. So fuhr 1835 als erste Eisenbahn für den Personenverkehr in Deutschland der „Adler“ von Nürnberg nach Fürth. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in Nürnberg das Rauschgold erfunden. Nürnberg entwickelte sich zwischen 1870 und 1939 zu einem Zentrum der Spielwaren- und Modelleisenbahnindustrie. Viele kleine Werkstätten bis hin zu Großbetrieben produzierten Blechspielwaren (Tinplate-Spielwaren). Dabei tat sich besonders die Firma Bing hervor, die den Sprung von der handwerklichen Fertigung (Schneiden, Löten, Bemalen) zur industriellen Fertigung (Lithographieren, Stanzen, Verlaschen) vollzog und durch die kostengünstige Produkte zum weltweit größten Spielwarenhersteller heranwuchs.[96] Viele dieser Spielwarenhersteller waren im jüdischen Besitz und wurden in den Jahren 1936 bis 1938 Opfer der von den Nationalsozialisten erzwungenen „Arisierung“.

In den 1920er-Jahren fanden in Nürnberg die ersten Reichsparteitage der Nationalsozialisten statt. In Nürnberg selbst konnte die NSDAP bei Wahlen nie gewinnen. Die Stadt wurde überwiegend von der liberalen DDP regiert. Gleichzeitig war Nürnberg aufgrund seiner Bedeutung als Industriestandort ein Zentrum der bayerischen Sozialdemokratie.

Zeit des Nationalsozialismus

Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Nürnberg von den Nationalsozialisten als „Stadt der Reichsparteitage“ zu einem der wichtigsten Orte nationalsozialistischer Propaganda. Die Nürnberger Gesetze, auch Nürnberger Rassegesetze genannt, wurden am 15. September 1935 vom Reichstag auf dem 7. Reichsparteitag der NSDAP („Reichsparteitag der Freiheit“) in Nürnberg einstimmig beschlossen. Mit ihnen stellten die Nationalsozialisten ihre antisemitische Ideologie auf eine juristische Grundlage.

Im Zweiten Weltkrieg war Nürnberg eines der häufigen Ziele alliierter Luftangriffe, die die Stadt schwer beschädigten. Am 2. Januar 1945 wurde die Nürnberger Altstadt fast vollständig zerstört. Auch in der fünftägigen Schlacht um Nürnberg im April 1945 wurde historische Bausubstanz zerstört. Nach dem Krieg gab es Überlegungen, die zerstörte Stadt komplett aufzugeben und an anderer Stelle neu aufzubauen.

Nachkriegszeit und Wiederaufbau

Nach dem Zweiten Weltkrieg herrschten Lebensmittelknappheit und Wohnraummangel in der Stadt. Von den 134.000 Wohnungen vor Kriegsbeginn waren nur 14.500 unbeschädigt geblieben.[97]

Martin Treu und Hans Ziegler wurden von der amerikanischen Militärregierung im Juli 1945 zu den neuen Oberbürgermeistern der Stadt ernannt. Parallel zur Entnazifizierung auf kommunaler Ebene fanden auch ab November 1945 im Justizpalast an der Fürther Straße die Nürnberger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher der nationalsozialistischen Diktatur statt. Da der Justizpalast mit dem angrenzenden Gefängnis den Krieg weitgehend unbeschadet überstanden hatte, wählte man Nürnberg anstatt Berlin als Ort der Prozesse, zumal auch Nürnberg als Stadt der Reichsparteitage eine ähnlich symbolische Bedeutung hatte wie die Hauptstadt oder München.

Anfang 1948 wurde in einem Architekturwettbewerb entschieden, die weitgehend zerstörte Stadt nach Bebauungsplänen von Heinz Schmeißner und Wilhelm Schlegtendal wiederaufzubauen, 1949 fand in Nürnberg die Deutsche Bauausstellung unter dem Motto „Wir müssen bauen“ statt.[98] Beim Wiederaufbau orientierte man sich weitestgehend an den historischen Stadtstrukturen, so dass diese an vielen Plätzen trotz der überwiegend zerstörten Bausubstanz noch immer ablesbar sind. Besonders die Dachlandschaft ist wieder ähnlich dem Vorkriegszustand ausgebildet worden. Auch viele bedeutende Kirchbauten wurden weitgehendrekonstruiert, ebenso Bauten entlang der Historischen Meile wie die Reichsburg. Bedeutende Bürgerhäuser wie das Toplerhaus und das Pellerhaus oder die Bauten am Hauptmarkt wurden allerdings nicht oder nur teilweise wiederaufgebaut.

Vom Wirtschaftswunder bis zur Wende

Nach dem Krieg änderte sich das wirtschaftliche Profil der Stadt. Traditionsreiche Wirtschaftszweige wie die Nürnberger Motorradindustrie (siehe auch: Zweirad Union und Hercules) konnten nicht mehr an die Erfolge in der ersten Jahrhunderthälfte anknüpfen. Dagegen expandierten Firmen wie die AEG oder Photo Porst.[99]Ende der 50er Jahre fehlten noch immer 47.000 Wohnungen. 1957 wurde von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft der Grundstein für den neuen Stadtteil Langwasser gelegt, dessen Bau das größte Projekt zur Erweiterung einer Stadt in der Bundesrepublik war.[100] 1967 wurde die letzte Baulücke am Hauptmarkt geschlossen.[101]

Nürnberger Unternehmen wie Siemens-SchuckertSchöller-EisMANZündapp sowie der 1957 von den Fürther Grundig-Werken übernommene Bürogerätehersteller Triumph-Adler hatten maßgeblichen Anteil am sogenannten Wirtschaftswunder. Die Anzahl der Beschäftigten in der Industrie stieg von 77.000 (1950) auf 120.000 (1960).[102] Besondere Bedeutung hat Nürnberg durch die seit 1950 jährlich stattfindende Nürnberger Spielwarenmesse gewonnen, die heute im 1973 vollendeten Messezentrum in Langwasser stattfindet. Weitere bedeutende Infrastrukturprojekte der Nachkriegszeit waren: 1955 die Eröffnung des Flughafens, 1967 der Baubeginn einer U-Bahn und 1972 die Fertigstellung des Bayernhafens am Main-Donau-Kanal.

Quelle: "Wikipedia"

Kultur & Nachtleben

Kultur & Nachtleben Museen

Nürnberg besitzt viele kunst- und kulturgeschichtliche Museen. Unter anderem

 

Gedenkstätten

An mehreren Stellen der Stadt wird der Opfer der NS-Gewaltherrschaft gedacht. Auf dem Jüdischen Friedhof in der Schnieglinger Straße 155 (Westfriedhof) befinden sich die Gräber von 31 KZ-Häftlingen, und eine Gedenkplatte beim Monument für die jüdischen Gefallenen des Ersten Weltkrieges erinnert an die jüdischen Bürger, die Opfer der Shoa wurden.

Ein Gedenkstein auf dem Südfriedhof aus dem Jahr 1963 bewahrt die Erinnerung an 3.554 sowjetische Staatsbürger, die Opfer von KZ-Haft und der Zwangsarbeit wurden.[135]

Am Plärrer wurde 2007 das Zwangsarbeiter-Mahnmal „Transit“ eingeweiht, das an die im Zweiten Weltkrieg nach Nürnberg verschleppten Zwangsarbeiter erinnert.

Am Hans-Sachs-Platz, am Kopf der Spitalbrücke, wird mit einem Gedenkstein der geschändeten Hauptsynagoge und der etwa 1700 jüdischen Bürger gedacht, denen die NS-Machthaber Gotteshaus und Leben nahmen. Ähnliches ist auf einer Gedenktafel zu lesen, die im neuen Jüdischen Gemeindezentrum Priemstraße 20 angebracht ist.

Im Nebengebäude des Nürnberger Justizgebäudes an der Bärenschanzstraße 72, in dessen Schwurgerichtssaal 600 die Nürnberger Prozesse stattfanden, ist seit 2010 das Museum „Memorium Nürnberger Prozesse“ eingerichtet.[136]

Nachtleben

In der Nürnberger Altstadt befinden sich Kneipen und Bars vor allem unterhalb der Burg, in der Umgebung der Weißgerbergasse und entlang der Pegnitz. Größere Diskotheken und Clubs liegen meist außerhalb der Altstadt.[140] Die Musikrichtungen Rock, Pop und Hip Hop werden unter anderem in einem Diskothekenzentrum im und um das ehemalige Gebäude der Vereinigten Margarinewerken RESI in der Klingenhofstraße gespielt. Eher abseits vom Mainstream trifft man sich in den Kulturzentren der Frankenstraße sowie in den Diskothek und Clubs der Vogelweiherstraße. Auch das Programm im K4 (Kulturzentrum) und den verschiedenen Kulturläden in den Stadtteilen bereichern das abendliche Angebot. Am Paniersplatz findet sich ein renommierter Jazz-Club. Gehobenere Restaurants liegen unter anderem am Weinmarkt sowie nahe dem Germanischen Nationalmuseum.

Dem zunehmenden Problem von Alkoholexzessen vor allem bei Jugendlichen ist die Stadt im Jahr 2007 und 2008 im Marienbergpark im Bereich des Marienbucks und des Marienbergsees sowie am Pegnitzgrund mit verstärkten Kontrollen und im Bereich Kohlenhof (Flatrate-Partys örtlicher Diskotheken) mit einem Verbot begegnet, letzteres offenbar mit Vorbildcharakter auch für andere Großstädte.[141]

Die öffentlichen Verkehrsbetriebe VAG bieten in den Nächten vor Samstag und Sonntag sowie vor Feiertagen und Brückentagen einen Nachtbusverkehr an, der die gesamte engere Region erschließt und dessen Linien jede volle Stunde vom Hauptbahnhof abfahren.[142]

Regionale Spezialitäten

Bereits in den Jahren zwischen 1302 und 1310 erließ der Rat der Stadt ein Gebot, ausschließlich mit Gerste zu brauen.[SL 13] Obwohl lange Zeit das untergärig gebraute, stark gehopfte Rotbier in Nürnberg am meisten verbreitet war, ist es heute fast unbekannt. Seit 1531 wurde auch Weißbier gebraut.[SL 13] Aber auch Wein war ein geschätztes Getränk.[SL 14] Die Felsengänge verweisen noch auf die hohe Bedeutung der Braukunst in Nürnberg. Noch im Jahr 1880 stand Nürnberg mit einer Menge von 173.000 Hektolitern an der Spitze des bayerischen Bierexports.[SL 13] Heute sind in der Stadt selbst nur noch wenige Brauereien verblieben, doch hat die Region weiterhin eine hohe Brauereidichte. Diese Kleinbrauereien genießen einen ausgezeichneten Ruf. Bekannt und geschätzt ist auch das Spalter Bier, gebraut aus dem dort angebauten Hopfen.

Die bekannteste Wurstspezialität der Stadt ist die Nürnberger Rostbratwurst. Bereits 1497 schrieb der Stadtrat Zutaten und Größe vor. Die geringe Größe von nur sieben bis neun Zentimetern scheint Ausdruck der hohen Preise in Nürnberg zur Zeit des Mittelalters gewesen zu sein. Doch ist das neben der typischen Majoran-Note das Geheimnis ihres Geschmacks, da wegen des günstigen Verhältnisses von Oberfläche und Volumen das Grillaroma des Buchenfeuers besser angenommen wird. Sie wird entweder im Brötchen (fränk. Weggla) mit Senf oder zu gekochtem Sauerkraut, dann allerdings – von den Einheimischen bevorzugt – mit Meerrettich, fränkisch Kren genannt, gegessen. Als Sauere Zipfel bezeichnet man die in einem Essigsud mit Zwiebeln gekochten Nürnberger Bratwürste.

Daneben ist auch die Stadtwurst eine geschätzte Wurstspezialität Nürnbergs. Als Stadtwurst mit Musik wird sie in zahlreichen Biergärten im Sommer, dünn aufgeschnitten auf einem Teller, mit fein gehackten Zwiebeln, einem mild-säuerlichen Essigdressing und einigen Scheiben Holzofenbrot serviert. Auch der Ochsenmaulsalat hat einen leicht säuerlich erfrischenden Geschmack.

Als Süßwasserfisch wird der Karpfen gebacken oder blau aus der traditionellen Küche der Stadt und in der Region gegessen. Ein typischer Sonntagsbraten ist das Schäuferle mit rohen Klößen. Daneben wird der fränkische Sauerbraten geschätzt, dessen Soße mit einem Soßenlebkuchen verfeinert wird.

Die traditionelle Verwendung einer Vielzahl von Gewürzen ist wohl auf den ausgedehnten Fernhandel im Mittelalter zurückzuführen. Auch der überregional bekannte Nürnberger Lebkuchen steht für diesen Aromenreichtum. Seine Produktion in der Stadt ist seit dem 13. Jahrhundert belegt.[SL 15] Zur Kirchweih im Sommer werden traditionell Knieküchle gebacken.

 

Quelle: "Wikipedia"


Read more