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Allgemein

Zeltcamp Strandcamp Valkanela Kroatien Istrien – Kroatien Istrien
09-38-3800

Check-in Zeit

Flexible

Check-out Zeit

Flexible

kurze Beschreibung

Ferienfreizeiten nach Istrien - Urlaubsqualität, die uns begeistert

Kroatiens nördlichste Halbinsel Istrien setzt auf einen sanften, umweltverträglichen Tourismus. Im Mittelpunkt steht das Leben am und vom Wasser. Kein Wunder, reihen sich hier doch traumhafte Buchten und phantastische Strände endlos aneinander. Entsprechend vielfältig ist unser maritimes Freizeitangebot für ihre Gruppenreise; von Bootstouren bis Schnorcheln und Kajakfahren. Und: An der Küste findet man viele charmante Orte mit venezianischer Architektur und mediterranem Flair. Hervorragend gefällt uns auch die frische sonnige Küche zu kleinen Preisen!

 

Zeltcamp Valkanela*** - Groß, ruhig, mit tollen Standards

Der Campingplatz Valkanela wurde 5 Mal in Folge als einer der besten des Landes ausgezeichnet. Zu Recht. Er liegt perfekt in einer stillen Bucht mit Sonnenplateaus und Kiesel-und Sandstränden. Hier weht die Blaue Flagge für besonders gute Wasserqualität.

Egal, ob Sie ein Zeltlager für 30 oder 70 Personen brauchen, dieses komfortable Camp am Meer verfügt über ausreichend Platz. Wählen Sie zwischen Selbstversorgung oder Halb- bzw. Vollpension. Sonnenschutz und eine Küche bei Selbstverpflegung sind mit HORIZONTE Reisen selbstverständlich. Ein Supermarkt und ein Kiosk liegen direkt auf der Anlage. Außerdem bietet der 3-Sterne-Platz eine funkelnagelneue Poollandschaft sowie ein starkes Sport- und Freizeitprogramm

Tipp Ein besonderes Komfortplus bieten unsere Steilwandzelte auf diesem Platz - sie sind mit Holzböden und festen Betten ausgestattet.

Unterkunft

  • ab 20 Personen
  • am Meer
  • Behindertenfreundlich
  • Fahrradverleih
  • Freizeitmöglichkeiten am Haus
  • Gästeküche
  • HP/VP möglich
  • Restaurant
  • Selbstversorger

Ausstattung

Schlafzimmer
  • Teilnehmerzelte für 6-8 Personen
  • Betreuerzelte für 2 Personen
  • alle Zelte mit Holzboden und festen Betten
  • 1 Gruppenleiterzelt mit Strom und Kaffeemaschine
Sanitär
  • modernes Sanitärgebäude direkt am Camp
Aufenthaltsraum
  • Sonnenschutz mit Tischen und Bänken und Beleuchtung
Küche
  • voll ausgestattetes Küchenzelt (bei SV)
Außengelände
  • direkter Strandzugang
  • Neue Poollandschaft mit drei Pools und Bar
  • nächster Supermarkt: direkt am Platz
  • Animation am Platz
  • Fahrrad- und Tretbootverleih
Sonstiges
  • Teilweise Rollstuhlfahrer geeignet
  • W-Lan vorhanden
  • Sport- und Spielmaterialverleih
  • Verleih von Beamer und Bassrolle
Bettenplan

Ort / Lage

Das Camp

•   Campdörfer für 30 - 70 Personen

•   3 * Campingplatz

•   Lage direkt am Strand

•   Neue Poollandschaft

•          Komfortzelte mit Holzfußboden

•   Aufenthaltspavillons

•   W-Lan

 

Im Umland

Camp – Vrsar 2 km

Camp – Poreč 9 km

Camp – Rovinj 29 km

Kroatien Festland

Kroatien (kroatisch Hrvatska ), amtlich Republik Kroatien (kroatisch Republika Hrvatska), ist ein Staat in Europa und seit dem 1. Juli 2013 Mitglied der Europäischen Union. Kroatien ist außerdem Mitglied der NATO, der Welthandelsorganisation, der OSZE und derVereinten Nationen. Entsprechend dem Index für menschliche Entwicklung zählt Kroatien zu den hoch entwickelten Staaten.

Das Staatsgebiet liegt östlich des Adriatischen Meeres und zum Teil im Südwesten der Pannonischen Tiefebene. Im Nordwesten bildet Slowenien, im Norden Ungarn, im Nordosten Serbien, im Osten Bosnien und Herzegowina und im Südosten Montenegro die Grenze. Das Gebiet der einstigen Republik Ragusa (Dubrovačka Republika), das heute den südlichsten Teil des Staates ausmacht, verfügt über keine direkte Landverbindung zum übrigen Staatsgebiet, da der wenige Kilometer breite Meereszugang von Bosnien und Herzegowina dazwischen liegt; das Gebiet um Dubrovnik bildet damit die einzige Exklave des Landes.

Quelle: "Wikipedia"

Geschichte

Geschichte Vor- und Frühgeschichte

Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet des heutigen Kroatien sind etwa 130.000 Jahre alt. Es existieren bedeutende paläoanthropologische Fundstätten: bei Krapina befinden sich die von Dragutin Gorjanović-Kramberger im Jahr 1899 entdeckte Neandertaler-Fundstätte Hušnjakovo brdo (mit Neandertalermuseum) sowie die Vindija-Höhle. Nahe der Stadt Vukovar befindet sich in Vučedol-Gradac die namensgebende Fundstätte der spät-äneolithischen Vučedol-Kultur.

Altertum und frühes Mittelalter

Die ersten Siedlungen an der Ostküste des Adriatischen Meeres entstanden im 12. und 11. Jahrhundert v. Chr. im Zuge der Ionischen bzw. auch später der großen griechischen Kolonisation. So geht die Gründung der Siedlung Split auf diese Zeit zurück (Split von gr. Aspalatos oder Spalatos = Höhle).[29] Im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnte der griechische Historiker Herodot außerdem die im Werk beschriebenen Illyrer (ein indogermanisches Volk) als zusätzlich ansässig gewordenes Volk. Ab der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. wuchs der politische Einfluss der Römer auf die illyrischen Stämme zwischen der Küste und der pannonischen Ebene. Im Jahr 34 v. Chr. verleibte Oktavian, der spätere Kaiser Augustus, nach einem 20 Jahre andauernden Krieg in der Schlacht von Zerek dieses Gebiet Rom ein. Zu Beginn des 1. Jahrhunderts wurde die römische Provinz Dalmatia, benannt nach dem Stamm der Delmatae, gebildet. Im Jahr 293 wurde unter der Herrschaft des Kaisers Diokletian die Provinz entlang des Flusses Drina geteilt. Nach Teilung des Römischen Reiches in West- und Ostrom im Jahre 395 kam das Gebiet Kroatiens zu Westrom.

Oströmisches bzw. Byzantinisches Reich (550–1270)

Nach Auflösung des Römischen Reiches gehörte das Gebiet des heutigen Kroatiens größtenteils (Dalmatien, Istrien und Slawonien) von 550 bis 1270 mit mehrfachen Unterbrechungen (zeitweilige kroatische Unabhängigkeit - siehe unten) dem Oströmischen bzw. Byzantinischen Reich an. Im 6. Jahrhundert wanderte das zentralasiatische Reitervolk der Awaren in das von den Langobarden zusätzlich besiedelte Pannonien ein. Die Kroaten wurden im 7. Jahrhundert vom byzantinischen Kaiser Herakleios in ihr heutiges Siedlungsgebiet gerufen, um ihm beim Kampf gegen die Awaren zu helfen. Nach dem Bericht des byzantinischen Kaisers Konstantin VII. Porphyrogennetos stammten die Kroaten aus dem Gebiet des heutigen Galiziens. Während dieser Zeit der Zugehörigkeit zu Konstantinopelwurden die südslawischen Stämme größtenteils von den Byzantinern im 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert im Zuge der Slawenmission christianisiert, nördliche Teile Kroatiens und auch Slowenien wurden von Salzburg aus missioniert. Der Machtverlust der Byzantiner nach den Frankenkriegen, das zeitweilig autonome kroatische Königreich und die darauffolgende Zugehörigkeit eines Großteils des heutigen Kroatien zu westeuropäischen Herrschaften wie dem Frankenreich und dem Königreich Ungarn markieren die allmähliche Entfernung von der byzantinisch-orthodoxen Kultur. Kroatien geriet in die Einflusssphäre der römisch-katholischen Kirche und somit in den westeuropäischen Kulturraum.

Der Name der Kroaten ist erstmals in einer Quelle aus dem 9. Jahrhundert belegt. Der Name selbst hat keine slawischen Wurzeln, sondern stammt mit größter Wahrscheinlichkeit aus dem persischen Raum.

Im Jahr 879 wird Fürst Branimir von Papst Johannes VIII. mit „dux Croatorum“ angeschrieben und angesprochen, was seinerzeit einer Anerkennung des mittelalterlichen Kroatien gleichkommt.

Kroatisches Königreich (925–1102)

Um 925 wurde Tomislav der erste König Kroatiens. Gleichzeitig war dies auch der erste Königstitel in der Geschichte der Südslawen. Papst Johannes X. erkannte diesen Titel sofort an. Im Jahr 925 sprach ihn Johannes X. in einem Brief mit dem Titel rex croatorum (König der Kroaten) an. Während seiner Herrschaft fielen die Magyaren im pannonischen Becken ein. Tomislav verteidigte sein Königreich, das aus Zentralkroatien, Slawonien und Teilen Dalmatiens und Bosniens bestand, erfolgreich gegen die Ungarn.

Seine Blütezeit erreichte das Königreich unter der Regentschaft von König Petar Krešimir IV. Unter seiner Herrschaft wurde im Jahr 1059 die Kirche in Anlehnung an den Römischen Ritus reformiert. Dies war hinsichtlich des Schismas von 1054 und der Treue zu Rom von Bedeutung. Das Königreich existierte bis ins Jahr 1102 weiter.

Kroatien in Personalunion mit Ungarn (1102–1526)

Im Jahr 1102 erfolgte die Krönung des ungarischen Königs Koloman zum kroatischen König in Biograd bei Zadar und Kroatien kam in Personalunion zu Ungarn. Kroatien behielt dabei eine eigene Verwaltung unter einem kroatischen Ban (Vizekönig bzw. dessen Stellvertreter). Die Pacta conventa, die die Beziehungen des kroatischen Adels zum König regelt, wurde traditionell ebenfalls ins Jahr 1102 datiert, hierfür gibt es aber keine Belege.

Die Personalunion mit dem Königreich Ungarn blieb, mit Ausnahme der Türkenkriege im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert, und einiger anderer Unterbrechungen, in unterschiedlicher Form bis 1918 bestehen.

Osmanisches Reich (1451–1699) und Habsburger (1527–1918)

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts waren Ungarn und Kroatien Angriffen des Osmanischen Reiches ausgesetzt. Nach der Niederlage der Ungarn und Kroaten gegen die Osmanen in der Schlacht bei Mohács (1526) wurde vom kroatischen Adel bei der Versammlung von Cetingrad Ferdinand I. von Habsburg zum kroatischenKönig gewählt.

Die historischen kroatischen Landschaften Dalmatien und Teile Istriens standen seit dem Spätmittelalter unter der Herrschaft der Republik Venedig. Die Republik Dubrovnik konnte als einziges der Gebiete des heutigen Kroatien vom 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1808 ihre staatliche Unabhängigkeit bewahren.

Kroatien war jahrhundertelang Kampfzone gegen das Osmanische Reich. Als Abwehr wurde die so genannte Militärgrenze errichtet, in der sich auch in bedeutender Zahl Orthodoxe Christen ansiedelten. Zeitweilig erhielten die Bewohner der Militärgrenze Privilegien in Form des Statuta Wallachorum.[30]

Nach den napoleonischen Kriegen kamen 1815 ganz Dalmatien und Istrien unter österreichische Herrschaft, wurden jedoch aus politischen Gründen („divide et impera“) nicht verwaltungsmäßig mit dem übrigen Kroatien vereinigt, sondern zu separaten Kronländern. Ab 1867 waren Dalmatien und Istrien Teil der österreichischen Reichshälfte, während das Königreich Kroatien und Slawonien zur ungarischen Reichshälfte gehörte.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs unter der kroatischen Bevölkerung das Verlangen nach mehr Selbstbestimmungsrechten und einem Ende derMagyarisierungspolitik Ungarns. In den Revolutionsjahren um 1848 verkörperte insbesondere Ban Josip Jelačić die Symbolfigur kroatischer Interessen, die nach Eigenverwaltung strebten. Den nationalen Bestrebungen wurde jedoch durch den Österreichisch-Ungarischen Ausgleich und den Ungarisch-Kroatischen Ausgleich1867 ein Ende gesetzt. Das 19. Jahrhundert war auch geprägt vom so genannten Illyrismus, einer Bewegung, die zahlreiche kulturelle Veränderungen durchsetzte. Es kam zu einer Standardisierung der kroatischen Sprache und gleichzeitig wurde die Idee geboren, alle Südslawen in einem Staat zu vereinen.

Entstehung des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen (1918–1941)

Kroatien löste sich im Jahre 1918 am Ende des Ersten Weltkrieges aus der österreichisch-ungarischen Monarchie. Italienische Truppen begannen daraufhin mit der Besetzung von kroatischen Gebieten längs der Ostküste der Adria, da Italien im Londoner Vertrag von 1915 deren Annexion zugesagt worden war. Angesichts dessen beschloss der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben Ende November 1918 die sofortige Vereinigung Kroatiens mit dem Königreich Serbien, woraus dann das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen entstand. Viele Kroaten lehnten aber die monarchistische Staatsform ab, fühlten sich benachteiligt und verlangten für Kroatien die Gründung einer Republik. Dazu kam, dass die Verfassung eine zentralistische Staatsorganisation und die Auflösung der historischen Provinzen vorsah, was den Serben als zahlenmäßig größtem Volk de facto die Vorherrschaft sicherte.

1928 wurden im jugoslawischen Parlament mehrere kroatische Politiker erschossen, darunter Stjepan Radić, der Anführer der kroatischen Fraktion. Nach einer Staatskrise löste 1929 König Aleksandar I. das Parlament auf, führte eine Königsdiktatur ein und benannte den Staat in Königreich Jugoslawien um. Seine Macht stützte sich auf das Militär.

Gleichzeitig floh ein Teil der kroatischen politischen Elite ins Ausland. Teile davon bildeten die von Ante Pavelić angeführte und von Mussolini unterstützte faschistische Ustascha-Bewegung, die mit Gewalt gegen das Königreich Jugoslawien kämpfte. 1934 wurde von ihnen bei einem Attentat in Marseille König Alexander erschossen.

1939 wurde am Vorabend des Zweiten Weltkrieges eine Aussöhnung versucht und mit dem Vertrag Cvetković-Maček die Banovina Hrvatska innerhalb Jugoslawiens geschaffen.

Kroatien im Zweiten Weltkrieg

Vier Tage nach dem Beginn des Balkanfeldzuges marschierte am 10. April 1941 die Wehrmacht in Zagreb ein. Am 17. April 1941 kapitulierte das Königreich Jugoslawien vor den Achsenmächten. Kroatien wurde zum deutschen Vasallenstaat. Mit Unterstützung der Achsenmächte hatte die Ustascha unter Ante Pavelić bereits am 10. April den Unabhängigen Staat Kroatien (NDH) ausgerufen. Faktisch war der Ustascha-Führer Ante Pavelić unter dem Titel Poglavnik Staatschef des Unabhängigen Staates Kroatien. Er errichtete eine faschistische Diktatur, die hunderttausende JudenSerbenRoma, kroatische Antifaschisten u. a. systematisch verfolgte und ermordete.[31][32] Traurige Berühmtheit hat dabei das Konzentrationslager Jasenovac erlangt, das auch als „Auschwitz des Balkans“ in die Geschichte einging. Vom Sommer 1941 an begann ein bewaffneter Aufstand der kroatischen Kommunisten gegen das Ustascha-Regime, die als Teil der jugoslawischen Partisanenbewegung im Laufe der Jahre 1942 und 1943 einen großen Teil des Landes unter ihre Kontrolle bringen konnten. Neben Tito war Andrija Hebrang eine der Führungspersönlichkeiten. Nach der Niederlage der Achsenmächte und ihrer Verbündeten kam es 1945 seitens der jugoslawischen Volksbefreiungsarmee zu Verbrechen an den Kriegsverlierern, vor allem beim Massaker von Bleiburg.

Kroatien als Teilrepublik Jugoslawiens (1945–1991)

Nach Kriegsende wurde Kroatien eine von sechs Teilrepubliken (Sozialistische Republik Kroatien) der neu gegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ), unter der Regierung Titos.

Im Jahre 1971 wurde die Protest- und Reformbewegung Kroatischer Frühling niedergeschlagen. Nach dem Tod Titos 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung zu. Ende der achtziger Jahre hatten sich aus den Bestrebungen nach mehr Autonomie die Forderungen nach der Unabhängigkeit von Jugoslawien entwickelt. Der Kroate Franjo Tuđman, der an der Seite Titos gegen das Ustascha-Regime gekämpft hatte, erlangte bei der kroatischen Bevölkerung großen Zuspruch. Nachdem die geschwächte jugoslawische Regierung ein Mehrparteiensystem zugelassen hatte, gründete Tuđman 1990 die Kroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), die bald den Charakter einer Volkspartei annahm. Seine Forderung nach einem unabhängigen Kroatien löste bei den Serbischstämmigen, die laut damaliger Verfassung das zweite Staatsvolk darstellten, Proteste aus, doch die HDZ gewann bei den Wahlen am 22./23. April bzw. 6./7. Mai 1990 mit 40 Prozent der abgegebenen Stimmen 67,5 Prozent der Parlamentssitze.[33] Tuđman wurde anschließend zum Präsidenten gewählt.

Kroatien als unabhängiger Staat (1991–heute)

Nachdem sich am 19. Mai 1991 in einem Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens 93,2 % der Wahlbeteiligten für die Souveränität ausgesprochen hatten, erklärte Kroatien im Juni 1991 unter Franjo Tuđman seine Unabhängigkeit. Die erste Anerkennung erfolgte am 26. Juni 1991 durch Slowenien, das sich ebenfalls gerade für unabhängig erklärt hatte.[34] Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee (JNA) versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete sowohl mit großem als auch geringem Anteil an serbischer Bevölkerung von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in den fast vier Jahre andauernden Kroatienkrieg, der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 in der Militäroperation „Sturm“ mit dem Abkommen von Erdut vom 12. November 1995 endete. Ihren Abzug aus Kroatien vollzog die JNA unter Zerstörung vieler militärischer Objekte und Verminung strategisch wichtiger Zonen, so auf der am weitesten vom Festland entfernten Insel Vis oder in den Donausümpfen an der kroatisch-serbischen Grenze.

Nach Wiederherstellung des Friedens

Im Oktober 2001 unterzeichnete Kroatien ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union.[35] Es sichert Kroatien den freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt, verlangt aber auch umfangreiche Wirtschafts- und Sozialreformen. Die Änderung des Wirtschaftssystems vom Sozialismus in eine soziale Marktwirtschaft zog zahlreiche wirtschaftspolitische Maßnahmen nach sich. Ein Schwerpunkt ist die weitere Privatisierung von Unternehmen und die Schaffung von Investitionsanreizen.[36] Seit dem 18. Juni 2004 war Kroatien offizieller EU-Beitrittskandidat. Allerdings begannen die Beitrittsverhandlungen erst nach einem Beschluss der EU-Außenminister vom 3. Oktober 2005, da Kroatien bis dahin nach Auffassung der EU-Kommission nur mangelhaft mit dem Haager Kriegsverbrechertribunal kooperiert hatte.[37] Weitere Reformen waren im Bereich Justiz und Soziales notwendig. Ferner wurde der Kampf gegen Korruption als eine Grundvoraussetzung für eine EU-Vollmitgliedschaft angesehen. Im November 2008 wurden Kroatien gute Fortschritte bescheinigt und ein Abschluss der Beitrittsverhandlungen für 2009 in Aussicht gestellt.[38]

Die Beitrittsverhandlungen wurden allerdings im Jahr 2009 für mehrere Monate wegen eines Streits mit Slowenien über den Grenzverlauf in der Bucht von Piran unterbrochen. Erst im September 2009 konnte dabei eine Einigung erzielt werden, so dass die Beitrittsverhandlungen fortgesetzt werden konnten. Der für die Erweiterung zuständige EU-Kommissar erklärte im Juni 2011 die Verhandlungen für „erfolgreich beendet“. Seither prüften Experten der Mitgliedsländer die von der EU-Kommission mit Kroatien verhandelten Ergebnisse, vor allem in den Bereichen Justiz, Wettbewerb und Haushalt.

Das Europäische Parlament genehmigte den Beitritt im Dezember 2011, woraufhin die scheidende kroatische Regierungschefin Jadranka Kosor und der kroatische Präsident Ivo Josipovic in feierlicher Zeremonie gemeinsam mit allen Staats- und Regierungschefs der EU den EU-Beitrittsvertrag für Kroatien am 9. Dezember 2011 auf dem EU-Gipfel in Brüssel unterzeichneten. In einem Referendum am 22. Januar 2012 stimmten 67,27 Prozent der Abstimmenden für einen Beitritt zur EU.[39] Die Beteiligung am Referendum betrug nur 43,51 Prozent, aber auch damit ist das Ergebnis des Referendums entsprechend der kroatischen Verfassung gültig.

Am 1. Juli 2013 wurde Kroatien der 28. Mitgliedstaat der EU. Bereits am 14. April 2013 wurden die zwölf kroatischen Vertreter für das EU-Parlament gewählt.[40]

Quelle: "Wikipedia"

Kultur & Nachtleben

Kultur & Nachtleben

In kultureller und architektonischer Hinsicht wurde der Norden und Nordosten Kroatiens durch seine lange gemeinsame Geschichte mit Ungarn bzw. Österreich imBaustil des Barock geprägt. Der Süden des Landes, das Küstenland von Istrien, der Kvarner-Bucht, des Hrvatsko primorje und Dalmatiens hingegen wurden architektonisch vorwiegend im Stil der Renaissance durch die frühere Seemacht Venedig (1409 bis etwa 1815) beeinflusst.

Musik

In Kroatien ist sowohl moderne Rock- und Popmusik, als auch traditionelle Tamburica- (gitarrenartiges Musikinstrument) und Klapa- (Männerchor) Musik weit verbreitet. Viele kroatische Künstler feiern auch international Erfolge wie z. B. 2CellosTomislav Miličević (30 Seconds to Mars), Krist Novoselić (ehemaliges Bandmitglied von Nirvana), Sandra Nasic (Guano Apes) uvm.

Kulturhistorisches

Die Bezeichnung des Kleidungsstückes „Krawatte“ geht auf den Namen eines Volkes der Kroaten zurück. Die kroatischen Soldaten trugen im 17. Jahrhundert ein ähnliches Kleidungsstück um den Hals, ein Halsband mit Fransen, durch das sie recht einfach zu unterscheiden waren. Das Wort „cravate“ wird zum ersten Mal in der französischen Enzyklopädie im 17. Jahrhundert erwähnt, als kroatische Soldaten am Hof Ludwigs XIV. in Paris weilten. Das französische Wort für die Kroaten lautet Croates, was leicht auf das Wort cravate oder im Deutschen „Krawatte“ schließen lässt. (Näheres, siehe:Geschichte der Krawatte).

Wissenschaft

Kroatien besitzt mehrere Hochschulen (kroatisch sveučilište), darunter fünf polytechnische und 14 öffentliche und private Fachhochschulen (kroatisch veleučilište). Die sieben Universitäten des Landes befinden sich in DubrovnikOsijekPulaRijekaSplitZadar sowie in der Hauptstadt Zagreb. Daneben unterhalten die einzelnen Universitäten zahlreiche Institute in anderen Städten Kroatiens, wie z. B. in Varaždin. Weitere etwa 40 Forschungsinstitute bzw. wissenschaftliche Großprojekte werden in einer offiziellen Website zusammengefasst.

Die älteste genuin-kroatische Wissenschaftsinstitution ist Matica Hrvatska, die in der Donaumonarchie zur Kultur- und Sprachpflege ins Leben gerufen wurde.

Bildung

Die Schulpflicht gilt nach der Regelung von 2007 für Kinder im Alter von 7 bis 18 Jahren. Die Schulpflicht wird acht Jahre auf der Grundschule abgeleistet, danach wird der Schulbesuch drei Jahre bis zur 11. Klasse auf einer Fachschule bzw. vier Jahre bis zur 12. Klasse auf einem Gymnasium fortgesetzt.

In Kroatien wird muttersprachlicher Unterricht für ethnische Minderheiten sowohl an Grundschulen als auch an weiterführenden Schulen (Gymnasien) in folgenden Sprachen angeboten: Tschechisch, Ungarisch, Italienisch, Serbisch und Deutsch. Für den Unterricht der insgesamt 3207 serbischen Schüler in serbischer Sprache waren 2008/09 landesweit 459 Lehrer eingesetzt. An zweiter Stelle folgte der Muttersprachenunterricht für 2139 italienische Schüler durch 374 Lehrkräfte. Deutschsprachiger Unterricht wird nur noch an einer Grundschule angeboten.[63]

Etwa jeder vierte Kroate spricht Englisch, jeder siebte deutsch.[64]

Die Analphabetenrate bei den über 15-Jährigen lag laut CIA 2010 bei 1,2 % der Gesamtbevölkerung.[65]

Medien Druckerzeugnisse

Die Presse in Kroatien ist überwiegend auf die Hauptstadt Zagreb konzentriert. Zu den bedeutendsten Tageszeitungen gehören Večernji listJutarnji listSlobodna Dalmacija und Novi list. Die meistgelesenen Wochenmagazine sind GlobusNacional und Hrvatski list. Seit 2005 etablieren sich immer mehr Zeitungen im Kleinformat. Dazu zählen 24 sata sowie die Gratiszeitungen Metropola und Metro.

Fernsehen-/Sender

Kroatien verfügt über ein duales Fernseh- und Rundfunksystem. Aus dem staatlichen Radio Televizija Zagreb ging 1991 Hrvatska Radiotelevizija (HRT) hervor, das derzeit vier Kanäle ausstrahlt. Bereits seit den 1980er Jahren gibt es in Kroatien lokale Privatfernsehsender. Am kroatischen Fernsehmarkt etablierten sich im Zuge der Liberalisierung in den letzten Jahren auch national-sendende Privatsender. Die Privatsender RTL Televizija und Nova TV können in ganz Kroatien empfangen werden. Der Testbetrieb des ehemals landesweit digital empfangbaren Privatsenders Kapital Network endete laut dem Netzbetreiber OIV per Beschluss am 31. August 2012. HRT 1 (nur Nachrichten, Reportagen und Filme sowie Serien aus Kroatien) und HRT 4 sowie Z1 aus Zagreb sind per Satellit auch europaweit unverschlüsselt empfangbar.

Radio

Neben den staatlichen Radiosendern der HRT und den national-ausgestrahlten Privatsendern Otvoreni radioNarodni radio und Radio Marija gibt es in Kroatien bereits seit den frühen 1990er Jahren dutzende lokale Privatradiosender.

Film

Die einzige große kroatische Filmproduktionsfirma ist Jadran Film, die u. a in den 1960er Jahren an den Karl-May-Filmen beteiligt war. Zahlreiche kroatische Schauspieler sind auch dem internationalen Publikum bekannt darunter Goran VisnjicIvana MiličevićMira FurlanMiroslav Nemec (dt.Tatort), Dunja Rajter. Der bekannteste Kroate im Filmgeschäft dürfte allerdings Oscarpreisträger Branko Lustig sein. Lustig produzierte u.a. Schindlers Liste, Gladiator und Hannibal. Zudem spielte er in zahlreichen nationalen und internationalen Filmproduktionen mit.

Quelle: "Wikipedia"


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Aktivitäten

Deutscher Ansprechpartner für Sie vor Ort
Unsere Reisebetreuung verrät Ihnen die besten Tipps und alles Wissenswerte.

Mountainbike-Touren 

  • Mountainbike-Schnorchel-Tour: 16 € 
    Diese Tour verspricht eine perfekte Kombination aus Mountainbiken und Schnorchel-Spaß. Mit dem Mountainbike geht es in eine der schönsten Buchten, wo Sie in die bunte Unterwasserwelt eintauchen. Dauer: ca. 2 ½ Std. 
  • Mountainbike-Tour: 17 €  
    Sie erkunden das traumhaft schöne istrische Hinterland und gewinnen tolle Eindrücke von dieser einzigartigen Region. 

Wassersport

  • Kajak-Sunset-Tour: 13 € 
    Bei Anbruch der Dämmerung paddeln Sie die Küste entlang dem Sonnenuntergang entgegen und genießen das Farbspektakel des von der Sonne rot gefärbten Meeres. Dauer: ca. 1 ½ Std. 
  • Kajak-Tour: 16 € 
    Erleben Sie die traumhaft schöne Küste Istriens vom Wasser aus. Sie gleiten mit den Kajaks durch das türkisblaue, glasklare Wasser vorbei an beeindruckenden Felswänden und einsamen Buchten. Dauer: ca. 2 Std. 

Das facettenreiche Umland

Besonders hübsch: der kleine Fischerort Vrsar   am Limfjord, an dessen höchstem Punkt (53 m) die Kirche mit freistehendem Glockenturm thront. In der kleinen Marina liegen Ausflugsboote, die die Gäste in die faszinierende Inselwelt entführen. Das schöne Umland erkundet man am besten auf Rad- und Wanderwegen.

Ein Publikumsliebling ist auch die Stadt Poreč. Bunte Sommerfestivals und Geschäfte, gemütliche Bars und Restaurants - hier kann man eintauchen, sich treiben lassen, Leben tanken!

 

Ausflüge

  • Ausflug nach Poreč: ab 12 € (inkl. Stadtführung) 
  • Ausflug nach Pula: ab 23 € (inkl. Stadtführung) 
  • Ausflug nach Rovinj: ab 21 € (inkl. Stadtführung) 
  • Ausflug zur Höhle Baredine: ab 10 € (zzgl. Eintritt: ca. 5 €) 
  • Ausflug nach Venedig: ab 45 € 
  • Venedig mit dem Schnellboot: ca. 70 € (kein Vorbucher-Rabatt) 
  • Bootsausflug nach Rovinj mit Badestopp: ca. 33 € (nur vor Ort buchbar) 
  • Wasserpark Istralandia (nur vor Ort buchbar) 
  • halbtags (14-19 Uhr): ca. 18 € 
  • ganztags (10-19 Uhr): ca. 21 € 

 

Aktiv-Paket 41 €

  • Mountainbike-Schnorchel-Tour 
  • Kajak-Sunset-Tour  
  • Ausflug nach Poreč

Preisinformationen

Buchen ohne Risiko

Bis zum 30.03.2017 können Sie Ihre Teilnehmerzahl innerhalb der gebuchten Gruppengröße frei bestimmen. Ein kostenfreier Wechsel in eine andere Gruppengröße ist nach Verfügbarkeit bis zum 15.Januar 2017 auf Anfrage möglich.

 

Unsere Leistungen

•        An­ und Abreise im 3* Fernreisebus (Doppelstock­ oder Solofahrzeug) mit WC und Klimaanlage (2 Nachtfahrten), Busein­und Ausstiege nach Gruppenbedarf. Der Bus wird mit u.U. mit einer Parallelgruppe gemeinsam genutzt. Aufschläge für Gruppen aus folgenden Postleitzahlbereichen:

15,- EUR/Pers:01­, 02­, 03­, 04­, 05­, 06­, 08­, 09­, 10­, 11­, 12­, 13­, 14­, 15­, 20­, 21­, 22­, 27­, 29­, 39­

25,- EUR/Pers:16­, 17­, 18­, 19­, 23­, 24­, 25­

•        50 Frei­KM mit PKW für Einkaufsfahrten, weitere Kilometer werden mit 0,60 EUR extra abgerechnet

•        Übernachtungen in 6 - 8-Personenzelten für TeilnehmerInnen

•        Übernachtungen in 2-Personenzelten für GruppenleiterInnen

•        Die Gruppe verpflegt sich selbst

•        Deutschsprachige Camp Betreuung vor Ort

•        Gestellung der kompl. Campingausstattung incl. Küchenzelt und Animationsmaterial

•        Optionale Halbpension (Frühstück, Abendessen) auf Anfrage

•        Nebenkostenpauschale: 1,00 € pro Person / Nacht

 

Kaution

•        300,00 € pro Zeltcamp, 500,00 € pro Zeltcamp Selbstversorgung

 

Gepäckregelungen/Bus

•        Pro Passagier 1 Reisetasche (lässt sich am besten verstauen, max. 20 kg) + 1 Schlafsack + 1 kleines Handgepäck.

Für jeweils 20 Teilnehmer kann zusätzlich max. ein Umzugskarton (je 80x 40 cm Grundfläche)mitgenommen werden.