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Allgemein

ZEBU®-Dorf Rosolina Mare – Vendeig – Italien
I-0900

Check-in Zeit

Flexible

Check-out Zeit

Flexible

kurze Beschreibung

Tolles Beach- & Komfortcamp direkt am Meer mit großem Pool direkt auf dem Platz! Unsere Zeltcamps sind schattig im Kiefernwald gelegen und haben einen direkten Zugang zum breiten Sandstrand. Ein Tagesausflug nach Venedig ist ein „Muss“ und wird von den meisten Gruppen gebucht. Neue Horizonte® Beach- & Komfortcamp - mehr als nur ein Zeltcamp!

Lage: Rosolina Mare in Italien

Unterkunftsart: Sommercamp, Jugendzeltplatz, Beachcamp, Zeltcamp

Geeignet für: Sommerfreizeit, Gruppenfreizeit, Ferienfreizeit, Konfi-Freizeiten

Kapazität: von 14 bis 250 Personen (Gerne erstellen wir Ihnen ein Angebot speziell für Ihre Gruppe!)

Verpflegung: Selbstverpflegung oder eine Verpflegung durch die „La faim®-Reiseköche“

Baden: 0,5 km Meer, 0,2 km Pool, 100 km Wasserpark

Unterkunft

  • ab 20 Personen
  • am Meer
  • HP/VP möglich
  • Pool
  • Selbstversorger
  • über 80 Personen

Ausstattung

AUF KOMFORT NICHT VERZICHTEN!

Zelten verbinden viele mit Isomatten, die auf dem Boden ausgerollt werden und kleinen Zelten, in denen man abends bei Dunkelheit hinein kriechen muss. Mit dem neuen Horizonte® Beach-& Komfortcamp ist es anders.

Um Abhilfe zu schaffen und einen höheren Komfort zu erreichen, haben wir die Zelte gesondert nach unseren/Ihren Wünschen produzieren lassen.

Unsere Zelte sind nicht einfache Zelte, sondern Zeltbungalows. Sie sind ca. 20qm groß und die Mittelhöhe beträgt 2,50m, so dass man überall stehen kann. Die Außenhaut ist aus wasserdichtem, strapazierfähigem Polyestergewebe und verfügt je nach Modell über Seitenfenster mit Mückenschutz und einer Tür im vorderen Bereich. Jede Kabine ist 2m x 2,10m groß und besteht aus atmungsaktivem Baumwollstoff.

UNSERE GRUNDAUSSTATTUNG

Unsere Komfortzelte sind bezüglich der Schlafmöglichkeiten großzügiger gestaltet als viele Gruppenhäuser. Die empfohlene Belegung unserer Zelte liegt bei 4 Personen in den Teilnehmerzelten. Der Boden ist mit einem Teppich ausgestattet und es gibt zwei Regale, einen Tisch und vier Stühle. In den Schlafkabinen liegen jeweils zwei bequeme Velourluftbetten und in jedem Zelt gibt es Licht!

DIE BETREUER- UND MASTER-AUSSTATTUNG

Um für die Gruppenleiter, Betreuer und Köche einen höheren Standard zu schaffen, sind diese Komfortzelte noch etwas besser ausgestattet. Beide Typen verfügen über einen Stromanschluss und einen Kühlschrank. Damit Sie morgens gut erholt aufwachen, schlafen Sie im Betreuerzelt auf richtigen Matratzen, die auf einem Lattenrost liegen. Die Masterzelte haben richtige Betten in den Schlafkabinen und einen Safe. Die empfohlene Belegung ist hier mit zwei Personen, je nach Gruppengröße sind diese Zelte aber mit den Velourluftbetten erweiterbar.

DAS KUECHEN-/ AUFENTHALTSZELT

Hier drin ist alles vorhanden, was man braucht, um die Teilnehmer satt zu bekommen und schöne Stunden zu verbringen. Die Zelte sind in einen Küchen- und einen Aufenthaltsbereich eingeteilt. Im Küchenbereich findet man Gaskocher und -bräter, Töpfe, Geschirr, Becher, Tassen, Besteck, Feuerlöscher, Besen, Bollerwagen, ausreichend Kühlschränke und Gefriertruhen. Es ist fast alles da!


Der Aufenthaltsbereich ist mit ausreichend Bierzeltgarnituren ausgestattet, so dass jeder aus der Gruppe seinen Platz findet.

Damit ist ein Komfortcamp meist großzügiger ausgestattet als viele Gruppenhäuser.

Während Ihres Aufenthaltes werden Sie vor Ort von unseren deutschsprachigen Teamern betreut.  

Je nach Zielgebiet können Sie sich bei ihnen diverse Sport- und Spielgeräte sowie auch unseren PKW/Kleinbus ausleihen.

Bei unseren Komfortcamps war und ist es uns wichtig, dass verschiedene Qualitätsprodukte gut miteinander kombiniert sind und diese immer auch weiter entwickelt werden. Dabei achten wir insbesondere auf die Qualität der jeweils verwendeten Materialien, eine stets ausgewählte Lage direkt am Wasser, eine permanente Weiterentwicklung unserer Zusatzangebote, sowie auch auf die Qualität und Sicherheit unserer eingesetzten Reisebusse. 

KLEINBUS VOR ORT

Für alle unsere Gruppen, die unsere Beach- & Komfortcamps mit Bustransfer gebucht haben, steht vor Ort ein Kleinbus mit 200 Freikilometern zur Verfügung. Die täglichen Einkäufe, können so in Absprache mit den anderen Gruppen getätigt werden. Keine Sorge - die Freikilometer reichen dafür aus! Jedes Beach- & Komfortcamp hat einen Supermarkt in max. 15km Entfernung. Für Krankenhausfahrten und Shuttle-Dienste steht der Kleinbus ebenfalls zur Verfügung. Über die Freikilometer hinaus, wird jeder km mit 0,50 Euro berechnet. 

 

MATERIALKISTE, BEAMER UND MEHR

Damit das Gepäckvolumen nicht ins Unermessliche wächst, haben wir einige Dinge vor Ort, die unsere Gruppen kostenlos oder gegen eine geringe Gebühr nutzen können.
So steht jeder Gruppe kostenlos eine Auswahl an Bällen, Badminton- und Tischtennisschlägern zur Verfügung, Boccia- und Beachball Sets und Frisbee.
Gegen kleine Gebühr haben wir Beamer mit Leinwand und Soundanlage vor Ort, tlw. Singstar und Fotodrucker, so dass keine Langeweile aufkommen kann.
Für sportlich Aktive können Fahrräder gemietet werden, tlw. auch Kajaks, Schlauchboote, Inliner, Soccer-Tore und eine Beachvolleyballanlage oder man bucht gleich unser neues "KUUL & FIT" Paket.

Bettenplan

Ort / Lage

Unser Beach- & Komfortcamp "Rosolina Mare" liegt im Naturpark "Podelta", rund 60 Kilometer südlich von Venedig und 80 Kilometer nördlich von Ravenna. Die nächste Stadt ist Rosolina Mare, welche fußläufig erreichbar ist. Hier kann man mal eben ein Eis-Essen, an der Promenade entlang flanieren oder das Treiben im Sommer beobachten. Die nächsten größeren Städte sind Rosolina (ideal für Einkäufe) und Chioggia. Hier legen die Fähren nach Venedig ab und in ca. 1,5 Std. kommt man direkt am Markusplatz an. 

Unsere Zeltcamps sind hier sehr schattig gelegen. Vom Campingplatz hat man direkten Zugang zum Strand, der der breiteste in unseren gesamten Zeltcamps ist. Der Platz verfügt über einen großen Pool, Supermarkt, Bar und Pizzeria und es gibt sogar eine Strandbar. Ein Platz ohne lange Wege. Für die nächste Gruppenfreizeit ein idealer Ort!

Venedig

Venedig

Venedig (italienisch Venezia [veˈnɛʦːi̯a], venezianisch Venèxia oder Venèzsia [veˈnɛzi̯a] oder [veˈnɛzja]) ist eine Stadt im Nordosten Italiens. Sie ist die Hauptstadt der RegionVenetienMetropolitanstadt Venedig und trägt den Beinamen La Serenissima („Die Durchlauchtigste“).[2] Ihr historisches Zentrum (centro storico) liegt auf einigen größeren Inseln in der Lagune von Venedig.

Die Gesamtfläche Venedigs beträgt 414,6 km², davon entfallen 257,7 km² auf Wasserflächen.[3] Am 31. Dezember 2013 zählte die Stadt 264.534 Einwohner, davon 181.883 in den Stadtteilen auf dem Festland, 58.901 im historischen Zentrum und 29.674 innerhalb der Lagune.[4] In der Lagune befinden sich 118 Inseln.[5] Sie erstreckt sich über etwa 50 km zwischen den Mündungen der Flüsse Adige (Etsch) im Süden und Piave im Norden in die Adria.

Venedig war bis 1797 Hauptstadt der Republik Venedig und mit über 180.000 Einwohnern eine der größten europäischen Städte. Bis ins 16. Jahrhundert war sie eine der größten Handelsstädte, über die der Handel zwischen Westeuropa und dem östlichen Mittelmeer abgewickelt wurde. Venedig unterhielt die meisten Handels- und Kriegsschiffe. Ihr Adel profitierte vom Handel mit Luxuswaren, Gewürzen, Salz und Weizen. Venedig entwickelte sich zum größten Finanzzentrum und dominierte ein Kolonialreich, das vonOberitalien bis Kreta und zeitweise bis nach Zypern reichte.[6] Nach französischer und österreichischer Herrschaft zwischen 1798 und 1866 wurde Venedig ein Teil Italiens. 1929 wurde der Industriekomplex MestreMarghera in die Comune di Venezia eingemeindet. Die jüdische Bevölkerung wurde während des Zweiten Weltkriegs vernichtet. In den Jahren 1965 bis 1970 erreichte die Stadt mit knapp 370.000 Einwohnern die höchste Bevölkerungszahl, die seitdem wieder um etwa 100.000 Einwohner zurückgegangen ist.

Venedig und seine Lagune stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.[7] Sie haben überaus häufig inspirierend auf Künstler gewirkt, und Venedig wurde eine der am häufigsten von Touristen aufgesuchten Städte. Seit einem Jahrhundert ist die wirtschaftliche Struktur der Altstadt einseitig auf den Tourismus ausgerichtet, während sich die industrielle Tätigkeit vor allem um Mestre und Marghera auf dem westlichen Festland konzentriert.

Quelle: "Wikipedia"

Geschichte

Geschichte Frühe Besiedlung

Zu den frühen Siedlern auf den Inseln der Lagune, deren Spuren sich bis in etruskische Zeit zurückverfolgen lassen[46], kamen während der Völkerwanderung Flüchtlinge aus Oberitalien. Die hier ansässigen Veneter waren Namensgeber der Region Venetia.[47]

Byzantinischer Außenposten

Ostgoten, Langobarden und Franken besetzten Italien, doch etwa ab 540 blieben die Orte in der Lagune der westlichste Außenposten des Byzantinischen Reichs.[48] Sie entwickelten eine eigene Herrschaftsstruktur mit Tribunen und, der Legende nach ab 697[49], einem Dogen an der Spitze. 811 wurde die Residenz des Dogen nach Rialto verlegt. Diese Verlagerung fiel in eine Zeit, als sich Byzanz und das Frankenreich unter Karl dem Großen um die rechtmäßige Nachfolge der römischen Kaiser stritten. Dieser Gegensatz führte zu Parteibildungen und Machtkämpfen innerhalb der Stadt, denen auch einige Dogen zum Opfer fielen. Zugleich strebten die mächtigsten Familien die Alleinherrschaft mit Hilfe des Dogenamts an, wogegen sich die übrigen Familien verbündeten. So verhinderten sie eine Dynastiebildung und der Kern der komplizierten Verfassung Venedigs nahm Gestalt an. Alle männlichen Erwachsenen der adligen Familien hatten Sitz und Stimme im Großen Rat. Zugleich waren Überwachungsgremien mit fast unbeschränkter Vollmacht, wie der Rat der Zehn oder der Senat von erheblicher Bedeutung. Die mächtigsten Familien beherrschten die Politik und den gewinnträchtigen Fernhandel. Geschicktes Lavieren zwischen den Großmächten verschaffte Venedig günstige Handelsverträge, die ihm fast eine Monopolstellung im Handel zwischen Westeuropa und Byzanz eintrugen. Zugleich baute es schon früh seine Beziehungen zu den muslimischen Herrschern aus.

828 wurden die Gebeine des Evangelisten Markus aus Alexandria gestohlen. Zu seinen Ehren und als würdiger Ort für seine Reliquien entstand der Markusdom. Die beiden Säulen auf der Piazzettatragen die Figur des heiligen Theodor und den geflügelten Löwen, das Symbol für den Evangelisten Markus, der Theodor als Schutzpatron verdrängte. Der Markuslöwe wurde zum Wappen und Hoheitszeichen Venedigs, allgegenwärtig sowohl in der Stadt wie in allen von Venedig beherrschten Gebieten.

Eine wichtige Quelle für den Reichtum der Lagunenstadt war das Salzmonopol, das von größter Bedeutung für die Konservierung von Fleisch und Fisch war. Außerdem spielte Venedig eine entscheidende Rolle beim Import des Grundnahrungsmittels Getreide, so dass die Versorgung Oberitaliens bis in die Frühe Neuzeit von ihren Vorratsspeichern abhing – ein häufig genutztes Mittel politischer Erpressung. Wichtige Waren und Luxusgüter aus Asien und Afrika wie SeidePelzeElfenbein, Gewürze, Färbemittel und Parfüme wurden über die levantinischen und nordafrikanischen Häfen umgeschlagen. Über Venedig wurde im Gegenzug der Handel mit Waren aus West- und Nordeuropa abgewickelt – wie GoldSilberBernstein, Wolle, Holz, Zinn und Eisen, aber auch geschliffene Juwelen, Glaswaren, Arzneimittel und Sklaven. Zur Sicherung des Seehandels baute Venedig seit 1104 eine Schiffswerft, das Arsenal, das mehrmals erweitert wurde. Die hier gebauten Flotten begleiteten die regelmäßigen Kauffahrerkonvois und waren zugleich ein Mittel, die Piraterie einzudämmen und das Kolonialreich, zunächst in der Adria, auszudehnen. Schon im Verlauf des 8. Jahrhunderts machte sich Venedig zunehmend von Byzanz unabhängig, wenn auch 806 bis 810 die byzantinische Flotte mehrfach in Venedig lag, um die Stadt gegen die Franken zu verteidigen. 815 erkannten sich die beiden Kaiserreiche formal an. Auch leistete Venedig 828 einer Aufforderung Konstantinopels Folge, gegen die Araber vor Sizilien Unterstützung zu leisten, erneut etwa zwei Jahre später. Kaiser Lothar I. stattete Venedig 840 mit zahlreichen Rechten aus, was einer Bestätigung seiner Unabhängigkeit gleichkam.[50] Weitere souveräne Verträge mit den Königen von Italien folgten, wie 888 mit Berengar I., 891 mit Wido von Spoleto, 924 mit Rudolf von Burgund und 927 mit Hugo I. von der Provence.[51] Anfang des 10. Jahrhunderts erscheint Venedig letztmals als Teil des Byzantinischen Reichs in einer byzantinischen Quelle.[52] Zwischen 842 und 846 drangen jedoch Slawen bis Caorle vor, 875 Sarazenen bis Grado; Angriffe der Ungarn, die 900 bis in die Lagune eindrangen, zwangen Venedig, die Inseln von Rialto mit Mauern zu umgeben, eine Kette schützte die Einfahrt zum Canal Grande.

Aufstieg zur Großmacht

Die Politik Kaiser Ottos II. brach mit der seit 812 bestehenden Tradition seiner Amtsvorgänger, Venedigs Zugehörigkeit zu Byzanz zu respektieren.[53] In der Folge wurde 976 die pro-ottonische Dogendynastie der Candiano gestürzt, ein Feuer zerstörte dabei den Dogenpalast. Als die weiterhin gegenüber Otto loyale Familie Coloprini mit den pro-byzantinischen Morosini und Orseolo in offenen Streit geriet, wandte sie sich an Kaiser Otto um Hilfe. Dieser antwortete ab 981 mit Handelsblockaden, doch starb er bereits 983, so dass die möglicherweise bevorstehende Unterwerfung unter das Kaiserreich unterblieb.[54] Nun kam es zu einer Wiederannäherung an beide Kaiserreiche. 992 erhielt Venedig ein erstes Handelsprivileg des byzantinischen Kaisers Basileios I., der römisch-deutsche HerrscherOtto III. übernahm 996 die Patenschaft über den Sohn des Dogen. Seine Flotte setzte die politische Vorherrschaft Venedigs bis Ragusa durch. Venedig war unter dem Dogen Pietro II. Orseolo zur Großmacht geworden, doch die dynastische Politik seiner Nachfolger brachte sie in den 1020er Jahren in Konflikt mit beiden Kaiserreichen. Zwischen 1132 und 1148 wurde der Dominanz des Dogen ein Ratsgremium gegenübergestellt, aus dem sich der Große Rat entwickelte. Hierin hatten Vertreter der adligen Familien Sitz und Stimme.

Venedigs gesellschaftliche Ordnung stand im Hoch- und Spätmittelalter in engster Wechselwirkung mit der Arbeitsteilung. Der Adel war für Politik und gehobene Verwaltung sowie für Kriegs- und Flottenführung zuständig. Die Cittadini, die bürgerlichen Kaufleute, sorgten für Geldmittel und Wertschöpfung durch Handel und Produktion, die Popolani, die Mehrheit der Bevölkerung, stellte Soldaten, Matrosen, war für alle Formen der Handarbeit zuständig und betrieb den Kleinhandel. Der alteingesessene Adel sorgte am Ende dieser Entwicklung für eine Abriegelung des Großen Rates gegen neu aufsteigende Familien (Serrata, ab 1297) und die Entmachtung der älteren Formen der Machtbeteiligung des Volkes.[55] Zwar war die Serrata nur eine Etappe in der zunehmenden Abschließung der venezianischen Oligarchie, doch ist es unstrittig, dass „zu Ende des 13. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des vierzehnten eine ständische Trennung zwischen politisch mitwirkungsberechtigten Adligen und dem übrigen Volk stattgefunden hat“.[56]

Äußerlich bedrohten die Normannen, die sich in Süditalien festsetzten, die Vorherrschaft Venedigs in der Adria. Zugleich büßte Byzanz große Teile Anatoliens ein, als türkische Gruppen ab den 1050er, verstärkt ab den 1080er Jahren Herrschaften aufbauten. Venedig unterstützte das kurz vor dem Zusammenbruch stehende Reich, indem es die Normannen in Schach hielt, die zugleich versuchten, Konstantinopel zu erobern. Dafür erhielt Venedig 1082 von Byzanz ein weit reichendes Handelsprivileg.[57] Im Verlauf der ersten Kreuzzüge unterstützte Venedig mit seiner Flotte vielfach die Kreuzfahrer, und dem Dogen wurde sogar die Königskrone von Jerusalem angetragen. Venedig zwang Byzanz mit Gewalt zur Erneuerung des Handelsprivilegs von 1082, das nun zunehmend die ökonomische Selbstständigkeit des Kaiserreichs gefährdete.

Unter Manuel I. nahmen die Feindseligkeiten zwischen Venezianern und Byzantinern in Konstantinopel zu, bis die Venezianer 1171 die Hauptstadt verlassen mussten.[58] Zugleich näherte sich Byzanz Ungarn an, das Venedig die Herrschaft über die Adria streitig machte. Friedrich Barbarossa dehnte das Konfliktfeld aus, als er sich in die italienische Politik einschaltete. Venedig verband sich 1167 gegen ihn mit der Lega Lombarda, einem oberitalienischen Städtebund, der vom Papst unterstützt wurde. Selbst mit den Normannen Süditaliens befand sich Venedig nun im Bund, während Friedrich die italienischen Ambitionen des byzantinischen Kaisers bekämpfte, der zeitweise Ancona an der Adria kontrollierte. 1177 vereinbarten Friedrich I. und Papst Alexander III. einen Friedensschluss in Venedig.

Vierter Kreuzzug, Konflikt mit Genua, Aufstände

Den Vierten Kreuzzug dirigierte der Doge Enrico Dandolo[59] 1202 zunächst nach Zadar um, dessen Aufstand niedergeschlagen wurde, dann nach Konstantinopel, das 1204 erobert wurde. Zahllose Kunstschätze gelangten auf diese Art in den Westen, so auch die bronzene Quadriga der Markuskirche. Zudem erweiterte Venedig sein Kolonialreich um zahlreiche Stützpunkte, allen voran Kreta, das sich allerdings in einer Kette von Aufständen gegen die Siedler, die Venedig auf die Insel brachte, zur Wehr setzte. Aus diesem „Coup“ folgte allerdings auch ein Dauerkonflikt mit Genua, der Ursache für vier verheerende Kriege war. 1261 erlangten die Griechen wieder die Herrschaft in Konstantinopel, wobei sie nun ihre genuesischen Verbündeten gegen Venedig ausspielten. Venedig seinerseits verbündete sich mit Karl von Anjou, der Süditalien erobert hatte, um Konstantinopel zurückzuerobern. Erst ab 1285 durften Venezianer wieder in der byzantinischen Hauptstadt handeln.[60] 1310 erschütterte ein Adelsaufstand unter Führung des Baiamonte Tiepolo die Republik, 1355 versuchte der Doge Marino Falier einen Staatsstreich und 1363 bis 1366 revoltierten die venezianischen Siedler auf Kreta[61] gegen die rigide Politik Venedigs.[62] 1379 gelang den Genuesen im Bündnis mit Ungarn sogar für ein Jahr die Eroberung Chioggias,[63] doch der Friede von Turin (8. August 1381) läutete eine neue Phase der Prosperität ein, zumal Genua, durch innere Kämpfe geschwächt, keine große Gefahr mehr darstellte. Im Gegensatz dazu ließ eine andere Gefahr die Stadt drei Jahrhunderte lang nicht ruhen. Die Pest von 1348 ließ die Einwohnerzahl Venedigs von etwa 120.000 auf vielleicht 60.000 einbrechen.[64] Die zahlreichen Toten wurden ab April 1348 auf zwei Inseln, San Leonardo Fossamala und San Marco in Bocca Lama verbracht. Dieser Pestwelle folgten bis in das frühe 16. Jahrhundert weitere 25 Epidemien. 1423 entstand mit dem Lazzaretto Vecchio das erste Pestkrankenhaus.

In den Jahren ab 1402 brachte Venedig große Teile Oberitaliens und Dalmatiens in seine Gewalt. Damit forderte Venedig den König von Ungarn und des Reiches Sigismund von Luxemburg gleich an zwei Stellen heraus, denn das von Venedig bedrohte Aquileja war Reichslehen und als König von Ungarn hatte Sigismund Anspruch auf die Städte Dalmatiens. Einem ersten Krieg von 1411 bis 1413 folgte 1418 bis 1420 ein zweiter, doch setzte sich Venedig am Ende 1433 durch.[65]

Metropole zwischen den Weltmächten

Nach dem Fall von Konstantinopel 1453 musste Venedig seine Positionen im östlichen Mittelmeer nach und nach den Osmanen überlassen. Zugleich führte es mehrere Kriege gegen Mailand, schließlich mischten sich ab 1494 auch Frankreich und das Heilige Römische Reich militärisch in Italien ein. Venedig hatte – vor allem ab 1405 – die so genannte Terraferma erobert und herrschte am Ende des 15. Jahrhunderts über VenetienFriaul und einen großen Teil der Lombardei. Gründe für die Machtausdehnung auf das Festland waren die Konkurrenz der Osmanen, die wachsende Bedeutung der Handelswege durch die Po-Ebene und über die Alpen nach Mittel- und Nordeuropa sowie die Möglichkeit der Lebensmittelproduktion auf den eigenen Landgütern. Mit vielleicht 180.000 Einwohnern erreichte Venedig nach 1550 annähernd seine höchste Einwohnerzahl,[66] wobei in seinem Kolonialreich rund zwei Millionen Menschen lebten.[67] 1509 erlitt Venedig jedoch gegen einen Staatenbund eine schwere Niederlage. Kaiser Maximilian I. forderte die Terra Ferma als entfremdetes Reichsgebiet zurück, Spanien die jüngst besetzten apulischen Städte, der König von Frankreich Cremona, der König von Ungarn Dalmatien. Es folgten wechselnde Koalitionen, in denen sich Venedig behaupten konnte.

Niedergang, ständische Ordnung

Venedigs Bedeutung nahm infolge der Verlagerung des Welthandelsverkehrs auf den Atlantik immer mehr ab. Das Monopol auf den Gewürzhandel mit der Levante ging im Lauf des 17. Jahrhunderts endgültig verloren. Als Wendepunkt gilt die Seeschlacht von Lepanto, in der es Venedig letztmals gelang, zwischen den Weltmächten der Spanier und Osmanen eine Rolle zu spielen und die größte Flotte zu stellen.[68] Dem Verlust Zyperns (Verzicht 1573) folgten weitere Verluste, bis 1669 auch Kreta verloren ging.

Die Republik setzte in der Außenpolitik auf Diplomatie und ein effizientes Informationssystem. Pragmatismus, präzise Rechenhaftigkeit und Rationalität waren in der Regel Grundlagen politischen Handelns. Aus den ideologischen und religiösen Streitigkeiten hielt man sich möglichst heraus. Venedig hatte weder dauerhaft Probleme mit Muslimen noch mit Juden, man wusste sich vielmehr ihres Nutzens zu versichern. Probleme gab es allenfalls mit dem Papst wegen politischer Vormachtbestrebungen und der Territorialpolitik der Kurie.

Keine zweite Stadt Europas hat ihre ständische Ordnung so entschieden zur Arbeitsteilung genutzt wie Venedig. Der Adel besorgte die Politik, die gehobene Verwaltung sowie die Kriegs- und Flottenführung. Die bürgerlichen Kaufleute (circa 3 bis 4 Prozent der Bevölkerung) sorgten für Geldmittel, Wertschöpfung durch Handel und Produktion von Luxuswaren. Die Mehrheit der Bevölkerung stellte Soldaten und Matrosen und leistete Handarbeit. In der Epoche des Aufstiegs waren die Adelsfamilien an Wirtschaft und Verwaltung der Stadt beteiligt: Sie trieben Handel, leiteten Kontore, kommandierten Galeeren und Flotten und waren in den zahlreichen Gremien des Staatswesens in die – zeitlich begrenzten – Ämter eingebunden, deren Kosten sie selbst zu tragen hatten und die sie ohne spezielle Ausbildung ausfüllten.

Ab dem späten 16. Jahrhundert entwickelten die Konkurrenten aus Nordwest- und Westeuropa überlegene Kredit- und Handelstechniken. Ihre Wirtschaftspolitik nahm zudem stark protektionistische Züge an. Nun übernahm die Luxusindustrie (vor allem die Glasherstellung) die Rolle des rückläufigen Levantehandels, ebenso der Tourismus. Venedig konnte Dalmatien und zeitweilig den Peloponnes unter seiner Hoheit halten, jedoch ging 1718 der Peloponnes endgültig verloren. Der ökonomische Niedergang der Stadt im 17. und 18. Jahrhundert ist dennoch eher als ein Zurückfallen gegenüber den schneller wachsenden Konkurrenten zu deuten, denn als Schrumpfungsprozess. Dennoch gelang es, die bestehenden Verteidigungsanlagen in der Lagune zwischen 1744 und 1782 auszubauen.[69]

Französische und österreichische Besatzung

1797 löste sich die Adelsrepublik auf und wurde von den Franzosen unter Napoleon Bonaparte besetzt[70], dann 1798 bis 1805 an Österreich angegliedert. Nachdem es 1805 bis 1814 Teil des napoleonischen Königreichs Italien gewesen war, kam es 1814 bzw. 1815 als Teil des Lombardo-Venezianischen Königreiches wiederum zu Österreich. 1830 erhielt die Stadt einen Freihafen und wurde 1845 durch die Brücke der Freiheit (Ponte della libertà) ans Festland gebunden.

Im Revolutionsjahr 1848 wurde am 23. März unter Daniele Manin die Repubblica di San Marco ausgerufen, die über ein Jahr ihre Unabhängigkeit gegen die österreichischen Belagerer behaupten konnte. Am 22. August 1849 musste die von der Cholera zusätzlich betroffene Stadt kapitulieren, am 27. August marschierten österreichische Truppen ein. Der Belagerungszustand wurde erst 1854 aufgehoben.

Königreich Italien

In der Folge der Niederlage Österreichs gegen Preußen im Krieg von 1866, in dem das 1861 neu gegründete Königreich Italien Verbündeter Preußens war, kam Venedig gemäß dem Frieden von Wienvom 3. Oktober 1866 an Italien. Erster Bürgermeister wurde Giobatta Giustinian, der die österreichische Herrschaft bekämpft hatte. Die ersten Glasbläsereien entstanden neu, vor allem Salviati & C. Unter seinem Nachfolger Giuseppe Giovanelli (1868–1875) entstanden Pläne zum Bau der Strada Nova, einer breiten Straße in Cannaregio, in den folgenden Jahrzehnten wurden Kulturorganisationen entwickelt, zahlreiche Paläste durch die Kommune aufgekauft und die Hafenanlagen modernisiert.

Industrialisierung, Tourismus, Erster Weltkrieg

In ganz Norditalien kam es zu gesellschaftlicher Stagnation und zu einem langen wirtschaftlichen Niedergang. Bis 1890 wanderten allein aus dem Veneto 1,4 Millionen Menschen aus. Bürgermeister Dante Di Serego Alighieri (1879–1881 und 1883–1888) setzte die Motorisierung des öffentlichen Schiffsverkehrs durch Einführung der Vaporetti durch. Doch erst unter Bürgermeister Riccardo Selvatico (1890–1895) kam es zu verstärkten Industrialisierungsbemühungen und zum Bau neuer und bezahlbarer Wohnungen. Sein Nachfolger Filippo Grimani (1895–1919) setzte diese Bemühungen als Führer einer konservativen Regierung fort, wobei das Stadtgebiet der Kommune ausgedehnt wurde. 1917 wurde der Hafen Marghera eröffnet, der die Arbeitsteilung zwischen dem Industrierand der Lagune und der Altstadt, die vor allem auf Tourismus setzte, verstärkte.[71] Während des Ersten Weltkriegs griffen österreichisch-ungarische Flugzeuge Venedig mehr als vierzig Mal aus der Luft an.[72]

Faschismus, Zweiter Weltkrieg, Vernichtung der jüdischen Gemeinde

Die Faschisten versuchten aus Venedig eine Industriemetropole zu machen. Sie sollte neben Genua zum bedeutendsten Hafen Italiens werden. Dazu dehnten sie die Grenzen der Stadt weit auf das Festland aus (Groß-Venedig). Ab 1926 gehörte der Industriekomplex Mestre-Marghera zu Venedig, drei Jahre später entstand eine Autobrücke mit einem Parkhaus (Piazzale Roma), dazu ein Bahnhof und künstliche Inseln wie Tronchetto. Dabei wurde auf lokale Bautraditionen keinerlei Rücksicht genommen. Die Bürgermeister trugen nicht mehr die Amtsbezeichnung Sindaco, sondern wieder den mittelalterlichen Titel Podestà; sie wurden auch nicht länger gewählt, sondern ernannt. Mit dem Sturz Mussolinis übernahm das Deutsche Reich die Macht in Venedig, wobei die Nationalsozialisten die verbliebenen Mitglieder der jüdischen Gemeinde in die Vernichtungslager deportieren ließen.

Nachkriegskoalitionen, Streit um die Lagune und die festländische Industrie

1945 bis 1946 war der Widerstandskämpfer Giovanni Ponti Bürgermeister, ihm folgte der Kommunist und Partisan Giobatta Gianquinto bis 1951. Danach folgte eine Reihe von Mitte-rechts-Regierungen, die Mitte der 1970er Jahre von sozialistischen abgelöst wurden. Bis weit in die 1970er Jahre hatte die Industriepolitik Vorrang, so dass aus der Lagune eine Kloake wurde, die durch die verbreiterten Durchfahrten zur Adria und die Zerstörung des ökologischen Gleichgewichts immer häufiger verheerenden Überschwemmungen ausgesetzt war, wie etwa 1966. Gleichzeitig sank die Bevölkerungszahl in der Altstadt auf unter 60.000, ihre Überalterung nahm zu.

Unter Bürgermeister Massimo Cacciari (1993–2000 und 2005–2010) subventionierte die Regierung die Restaurierung der Wohnhäuser, entwickelte Projekte zum Schutz vor Hochwasser, ließ sämtliche Kanäle reinigen und bemühte sich um den Umzug europäischer Institutionen nach Venedig. Auch hatte der Ausbau der Universität zu einer Verjüngung der Bevölkerung beigetragen.

Quelle: "Wikipedia"

Kultur & Nachtleben

Kultur & Nachtleben

Im gesamten Mittelalter war Venedig stark von der byzantinischen Kultur beeinflusst und erhielt im Spätmittelalter, ähnlich wie Florenz, neuerlich Impulse aus dem Osten, die eine wichtige Voraussetzung für die Renaissance bildeten. Flüchtlinge aus Konstantinopel brachten antike Werke in den Westen, man durchsuchte Bibliotheken nach klassischen Schriften. Die eigenwillige Kunstentwicklung Venedigs reicht jedoch bis in die Frühgeschichte zurück und so unterscheidet sich der gotische Stil Venedigs sehr stark vom sonst gängigen Begriff der Gotik.

Kunsthistorisch ist Venedig zur Zeit der Renaissance und des Barock von höchster Bedeutung: Es war der „Gegenpol“ zu Florenz und beherbergte viele Künstler wie CarpaccioGiorgioneGiovanni BelliniTizianVeronese und später TintorettoGiovanni Battista TiepoloGuardi und Canaletto.

Architektur

Venedig ist reich an Kirchen (124) von der Romanik (Krypta von San Zaccaria) bis zum Barock, wobei der neben der Kirche stehende Glockenturm (Campanile) schon äußerlich besonders hervorsticht – er ist im gesamten ehemals venezianischen Gebiet bis nach Zypern anzutreffen. Die venezianische Sakralarchitektur verhält sich konservativ selbstbewusst zu römisch-europäischen Trends.

Symbol Venedigs als Stadt und vormals Republik ist der Markusdom, der ursprünglich im byzantinischen Stil erbaute Schrein für die Gebeine des Evangelisten Markus, zugleich Staats- und Palastkirche der Dogen. In den Jahren 976 bis 1094 entstand nach der Zerstörung des Vorgängerbaus eine Kreuzkuppelkirche nach dem Vorbild Konstantinopels. Noch früher entstand dieBasilika auf Torcello, Santa Maria Assunta. Sie geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Als älteste Kirche innerhalb Venedigs gilt San Giacomo di Rialto, wenn auch hier, wie an den meisten Kirchen, starke bauliche Veränderungen vorgenommen wurden. Auch in San Giovanni Decollato (San Zan Degolà) ist noch Originalsubstanz in größerem Umfang erhalten, ebenso wie in San Giacomo dall’Orio, das allerdings überwiegend aus dem 14. Jahrhundert stammt.

San Polo, entstanden im 9. Jahrhundert, wurde im 14. und 15. Jahrhundert im gotischen Stil umgebaut. Das gotische Portal der Südseite wird teilweise Bartolomeo Bon(vor 1410–1464/67) zugeschrieben, der auch die Ca’ d’Oro errichtete. 1804 wurde die Kirche jedoch weitgehend umgebaut.

Mit den im 13. Jahrhundert nach Venedig kommenden Bettelorden der Dominikaner und Franziskaner entstanden Gebetsräume und schließlich große Bauwerke, wie Santa Maria Gloriosa dei Frari (Frari, dort befindet sich das Staatsarchiv) und Santi Giovanni e Paolo (Zanipolo), die mit 101 m Länge und 35 m Höhe Venedigs größte Kirche ist und bevorzugte Grablege der Dogen war. Eine weitere gotische Kirche ist Madonna dell’Orto (nach 1377 vollendet, Fassade des 15. Jahrhunderts). Übergangsformen zur Renaissance weist bereits die Kirche San Zaccaria des gleichnamigen Frauenklosters der Benediktiner[119] im Sestiere Castello in der ersten Bauperiode auf, möglicherweise unter dem Einfluss Florentiner Steinmetze, die – anfangs unter dem Baumeister Michelozzo di Bartolomeo 1433/1434 – beim Bau der später abgebrannten ersten Bibliothek des ebenfalls den Benediktinern zugehörigen Klosters San Giorgio Maggiore mitwirkten.[120][121]

Der erste Sakralbau der Renaissance, die in Venedig vor allem durch Bartolomeo Buon seit den 1460er Jahren durchgesetzt wurde[122], ist San Michele in Isola(1468–1479) erbaut von Mauro Codussi. Die Fassade von San Zaccaria, die ebenfalls unter Mauro Codussi 1483–1504 vollendet wurde, nimmt hierauf Bezug. Die ebenfalls von Mauro Codussi errichtete Kirche Santa Maria Formosa dürfte eine der bekanntesten Renaissancekirchen Venedigs sein, wobei sie eine Renaissance- und eine Barockfassade aufweist. Ab 1492 entstand Santa Maria dei Miracoli. Ein Beispiel für den Rückgriff auf die Kreuzkuppelkirche ist die um 1500 erbaute Kirche San Giovanni Crisostomo. Der größte Kirchenbau des frühen 16. Jahrhunderts, San Salvatore, nimmt Bezug auf San Marco. Die Technik der Inkrustation fand an Santa Maria dei Miracoli ihre höchste Vollendung.

Herausragende Baumeister wie Jacopo Sansovino haben San Zulian, San Martino sowie den Innenraum von San Francesco della Vigna entworfen, Scarpagnino entwarf San SebastianoAndrea Palladio errichtete mit San Giorgio MaggioreIl Redentore und der Fassade von San Francesco della Vigna richtungweisende Bauten; Le Zitelle kann ihm wohl nicht mehr zugewiesen werden. Die Fassade von San Pietro di Castello steht in der Nachfolge Palladios, seine Formensprache erscheint noch lange nach seinem Tod in Bauten wie San TrovasoSan Stae und weiter bis ins 19. Jahrhundert.

In San Giorgio Maggiore erinnert die Sala del Conclave an das Konklave das hier am 1. Dezember 1799 begann und mit der Papstwahl Pius VII. am 14. März 1800 endete[123]. Wegen der Besetzung Roms durch napoleonische Truppen war dasKonklave sicherheitshalber nach Venedig verlegt worden.

Zum Dank für das Ende der Pest wurde von 1631 bis 1686[124] die Kirche Santa Maria della Salute erbaut, die bedeutendste barocke Kirche Venedigs, entworfen von Baldassare Longhena. Einige Kirchenfassaden dieses Jahrhunderts blieben unvollendet, wie Santi ApostoliSan Marcuola, San Lorenzo oder San Pantalon.

Die Fassade der Pietà an der Riva degli Schiavoni wurde erst im 20. Jahrhundert vollendet, die Fassade der Gesuati-Kirche (nur in Venedig gab es diesen Orden, der nicht mit den Gesuiti (Jesuiten) verwechselt werden darf, die Santa Maria Assunta dei Gesuiti erbauen ließen) konnte nur durch die Spende eines vermögenden Patriziers zu Ende gebracht werden. Solche Geldmittel flossen auch den Kirchen von San Moisè und Santa Maria Zobenigo zu, die entsprechende Grabmäler der Stifter hüten. Andere Finanziers waren weltliche Gesellschaften, wie die Pinzocchere dei Carmini, die als Tertiarierinnen dem Karmeliterorden angehörten – aus ihnen ging die Scuola dei Carmini hervor. Sie sorgten dafür, dass zwischen 1286 und 1348 die Kirche Santa Maria dei Carmini entstand.

Auch andere Glaubensgruppen, wie die orthodoxen Griechen durften im 16. Jahrhundert Kirchen im Stadtgebiet erbauen. So entstand 1498 die Scuola di San Nicolò dei Greci, die ab 1548 die Kirche San Giorgio dei Greci errichten ließ. Auch die Protestanten durften eine Kirche errichten.

In den Jahren 1706–1714 wurde der von Scamozzi begonnenen Theatinerkirche San Nicola da Tolentino ein korinthischer Pronaos vorgeblendet. 1760 entstand die klassizistische Maddalena-Kirche. Im kreisrunden Außenbau findet man einen achteckigen Innenraum. Unter den von napoleonischem Klassizismus geprägten Kirchen ist San Maurizio hervorzuheben. San Silvestro wurde erst im vierten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts begonnen, in klassizistischer Formensprache wie die Accademia.

Profanbauten

Ein Palast wird in Venedig im Allgemeinen als Casa (abgekürzt Ca′) bezeichnet. In der öffentlichen Wahrnehmung gab es nur zwei Paläste in der Stadt, die als solche bezeichnet wurden: den Dogenpalast (Palazzo Ducale) und die Residenz des Patriarchen von Venedig, den Palazzo patriarchale.

Von den so genannten byzantinischen Palästen gibt es nur noch wenige und diese sind im 19. Jahrhundert weitgehend verändert worden. Einen guten Eindruck vom Palastbau des 13. Jahrhunderts vermittelt der Fontego dei Turchi, dessen Name zwar auf ein türkisches Handelshaus hindeutet, der jedoch auf einen Stadtpalast zurückgeht. Viel alte Substanz ist noch an der Ca’ da Mosto erhalten, der ab dem 13. Jahrhundert entstand. Die dekorativen Details des Komplexes Loredan und Farsetti, inzwischen Rathaus und Kommunalverwaltung, entstammen weitgehend dem 19. Jahrhundert. Dennoch lässt sich die Fassadenkomposition einer typischen casa-fondaco (abgeleitet vom arabischen funduq = Lagerraum) noch klar ablesen: eine Arkadenreihe im Erdgeschoss, die zum Ein- und Ausladen von Waren geeignet war und ein ebenfalls durchgehend aufgerissener Piano Nobile. Im Grundriss äußert sich dies in einem zentralen Saal, der sich zur Fassade T-förmig erweitert.

Im Verlauf der Gotik wurden die Saalproportionen steiler und der T-förmige Grundriss wurde zugunsten eines leicht L-förmigen, später nur noch gerade durchgehenden Saales aufgegeben. Der so genannte gotico fiorito verwendete im 15. Jahrhundert am Canal Grande Maßwerk, das sich vom Dogenpalast herleitete. Der größte Bau ist die Ca’ Foscari an der ersten Biegung des Canal Grande. Für die Ca’ d’Oro (Goldenes Haus) wurde eine farbige Bemalung in Blau und Gold nachgewiesen. Bilder, insbesondere von Vittore Carpaccio und Gentile Bellini, lassen eine intensive Polychromie der gotischen Architektur erkennen.

Bedeutende Häuser des 16. Jahrhunderts sind die beiden Paläste Mauro Codussis, die Ca’ Vendramin und der Palazzo Corner Spinelli, Ersterer mit einem Rückgriff auf einen T-förmigen Saal. Was den Profanbau angeht, so konnte, ganz im Gegensatz zum SakralbauAndrea Palladio in Venedig nie Fuß fassen.

Eben die nach Entwurf von Jacopo Sansovino entstandene Ca’ Corner, ein am Canal Grande gelegener Palast der Familie Cornaro, ist ein epochemachender Bau der Hoch-Renaissance mit einem quadratischen Innenhof nach römischem Vorbild. Ein anderer bedeutender Architekt des CinquecentoSebastiano Serlio, konnte manche seiner Vorstellungen in Kooperation mit dem Patrizier Francesco Zeno bei dessen neu zu errichtendem Palazzo verwirklichen.

Bis ins 18. Jahrhundert blieb man im Palastbau dem überlieferten Gebäudetyp weitgehend treu. Die letzten Großbauten sind die Ca’ Pesaro, die Ca’ Rezzonico und der Palazzo Grassi und werden als Museen genutzt. Neben dem barocken Palazzo Grassi Baldassare Longhenas, gibt es auch Beispiele klassizistischen Palastbaus durch die Architekten Antonio Diedo und Andrea Tirali.

Das bedeutendste Werk des Architekten Sansovino ist die dem Dogenpalast gegenüber liegende Alte Bibliothek, die Libreria Vecchia von zirka 1540. Sansovino hat in der Gestaltung der Fassade eine Idee aufgegriffen, die Mauro Codussi exemplarisch 1481–1509 durchgeführt hat, und zwar am Palazzo Vendramin-Calerghi. Es ging darum, eine Verbindung zwischen der in Venedig üblichen Arkaden-Reihe und der Kolonnadengliederung der florentinischen Renaissance herzustellen.

Scuole (Häuser der Zünfte und Laienbruderschaften)

Als Scuole wurden die Zünfte, aber auch Laienbruderschaften bezeichnet, die sich karitativen und geistlichen Aufgaben widmeten. Sie waren nach Nationen organisiert, aber auch nach Berufsgruppen.

Unter ihnen ragten die Scuole grandi hervor, die geradezu in einen architektonischen und künstlerischen Wettstreit traten, der ihre karitativen und berufsspezifischen Aufgaben zu überlagern drohte. Als älteste der im 16. Jahrhundert sechs Scuole grandi gelten die Scuole Santa Maria della Carità (ca. 1260) und San Teodoro (1258), denen 1261 die Scuola Grande di San Marco und die Scuola Grande di San Giovanni Evangelista folgten. Letztere verdankte ihren Aufstieg der Tatsache, dass sie 1369 eine Kreuzreliquie vom Patriarchen von Konstantinopel erhielt. Ähnlich prachtvoll sind die (unfertig gebliebene) Scuola Grande di San Rocco und della Misericordia (beide 1478) ausgestattet. An den im 15. und 16. Jahrhundert errichteten bzw. umgebauten Bauwerken haben Baumeister wie Pietro Lombardo und Mauro Codussi, aber auch Jacopo Sansovino mitgewirkt. Bei der Innenausstattung waren es vor allem Tizian und Jacopo Tintoretto. Im 17. Jahrhundert kam die Scuola Grande dei Carmini hinzu.

Im 15. Jahrhundert dürften 200 bis 400 Zünfte und sonstige Laiengemeinden von denen es mindestens 925 gab[125], Versammlungshäuser besessen haben, von denen einige immer noch bestehen. Zu ihnen hatten, im Gegensatz zu den Scuole grandi, die Adligen keinen Zugang. Auch sie waren teilweise nach Nationen organisiert, jedoch überwiegend nach handwerklichen Korporationen. Es bestehen auch einige der Versammlungshäuser der Scuole piccole, beispielsweise am Campo Santa Margherita das Haus der Scuola dei Varotari, also der Gerber, oder am Campo San Tomà, das der Scuola dei Calegheri, der Schuhmacherzunft also.

Wohnhäuser

Von den frühen Wohnhäusern, meist aus Holz und Schilf errichtet, ist kaum etwas übrig geblieben. Im Lauf des Spätmittelalters setzte sich die Ziegelbauweise weitgehend durch, schon allein wegen der Stadtbrände, die etwa 1105 wüteten. Zugleich stieg der Bedarf an Holzpfählen, denn man drang mit der Bebauung zunehmend in morastiges Gelände vor. Dennoch geschah der Ausbau unter strenger Kontrolle, so dass trotz der Enge Plätze und Wege bestehen blieben, gelegentlich sogar Rückbauten oder Hausunterführungen erzwungen wurden. Schon ab 1294 mussten etwa Dachvorsprünge genehmigt werden und Balkone sind vergleichsweise selten und oftmals sehr klein. Daher ragen nur wenige Häuser auf die engen Gassen.

Folglich weicht man häufig auf die Dächer aus, um ans Sonnenlicht zu kommen (altana). Zugleich war die Bauhöhe begrenzt, was wiederum für niedrigere Stockwerke sorgte, besonders im Ghetto. So waren und sind die Wohnverhältnisse häufig beengt, wenn sich auch hinter den Fassaden häufig beeindruckende Räume verbergen. Die Feuchtigkeit in den unteren Geschossen und die hohen Mieten bereiten die größten Probleme, was die Abwanderung seit Jahrzehnten beschleunigt. Zudem wird gerade in die unauffälligen Bauten wenig investiert. Dazu kommt, dass viele Häuser von Nichtvenezianern gekauft wurden, die nur selten anwesend sind. Außerdem haben viele Besitzer kein Interesse daran, ihre Wohnungen zu vermieten.

Hotels

Die meisten Hotels in Venedig unterstreichen ihren Stolz darauf, ihr Haus in einem der zahlreichen Paläste etabliert zu haben. In den 1940er Jahren war das anders. Das ehemalige Hotel Bauer-Grünwald (2012 Bauer) nahe San Moisé ist ein Beispiel dafür, wie rücksichtslos gegen die vorhandene Bausubstanz vorgegangen wurde, indem ein gerade moderner Architekturstil durchgesetzt wurde. Ähnliches gilt für die Sparkasse, die Cassa di Risparmio. 2011 wurden Pläne bekannt, nach denen nun Pierre Cardin einen 240 m hohen Hotelturm errichten will.[126] Von einem eigenen architektonischen Stil der modernen Hotels kann jedenfalls nicht gesprochen werden, wenn auch deren institutionelle Tradition bis ins Hochmittelalter zurückgeht.

Öffentliche Gebäude

Nur wenige Gebäude in Venedig stammen aus einer Zeit, in der man von Öffentlichen Gebäuden sprechen kann. So waren Gebäude der Machtausübung oder der allgemeinen Vorratshaltung keineswegs öffentlich zugänglich. Hingegen sind einige Bauwerke des 20. Jahrhunderts, wie der Bahnhof Santa Lucia, aber auch das Parkhaus oder der Busbahnhof, durch die die meisten Besucher Venedig erreichen, schon eher als solche Gebäude anzusehen. Sie nehmen praktisch keinerlei Rücksicht auf die historische Bausubstanz und sind – entsprechend andernorts entwickelter Vorgaben – in die vorhandene Substanz gleichsam hineingetrieben worden. Die meisten Behörden und Institutionen der Stadt, einschließlich des Rathauses, befinden sich in älteren Gebäuden, häufig Stadtpalästen und Handelshäusern, die noch am ehesten ausreichend Platz bieten.

Wirtschaftsgebäude

In Venedig entstanden die meisten Gebäude im Zusammenhang mit dem Schiffbau. Neben dem Arsenal[127], das praktisch einen eigenen Stadtteil darstellte, war die Stadt durchsetzt von zahlreichen, kleinen Werften, den Squeri, von denen nur noch eine aktiv ist. Sie findet sich bei San Trovaso unweit der Zattere.

Von den drei Getreidespeichern, die die Versorgung der Bevölkerung mit den Grundnahrungsmitteln Weizen und Hirse, später Mais und Reis sicherten, sind noch zwei erhalten: der Hirsespeicher (1423) bei S. Stae (2012 eine Grundschule) und der Speicher für das Arsenal und die Flotte, das Schifffahrtsmuseum.[128] Der dritte stand dort, wo sich die Giardini Reali befinden, ein kleiner Park hinter den Prokuratien. Napoleon ließ das Gebäude abreißen, das so hoch war wie die Zecca, und das vor allem an diesem Ort aufgestellt wurde, um von der Vor- und Fürsorge des spätmittelalterlichen Staates zu zeugen.[129] Ebenso zentralisiert wie die Getreidelagerung war die des Mehls. Der Speicher befindet sich am Canal Grande, gegenüber dem Patriarchenpalast, am Rio terà San Silvestro o del Fontego. Ab dem 16. Jahrhundert kamen kleinere Speicher hinzu, wie der nicht leicht zu findende am Campo Santa Margherita.

Das 1228 gegründete und 1505 nach einer Feuersbrunst wieder aufgebaute Handelshaus der Deutschen (Fondaco dei Tedeschi), nahe der Rialtobrücke gelegen, beherbergte bis vor wenigen Jahren die Hauptpost. Ähnliche Handelshäuser waren der Fontego dei Turchi u.a. Schließlich befindet sich am Rialtomarkt noch das Gebäude des Fischmarkts, das im 19. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet wurde. Dazu kam im 16. Jahrhundert das Gebäude des Finanzministeriums, das sich ebenfalls an der Rialtobrücke befindet und das Gebäude des Banco Giro an der Piazza di Rialto, die inzwischen restauriert worden ist.

An der Einfahrt des Canal Grande befindet sich das ehemalige Zollgebäude für die Waren, die vom Meer kamen, das daher Dogana da Mar hieß. Hier lagerten die teuersten Waren wie Pfeffer und Safran, aber auch Salz. Für die Waren, die vom Festland kamen, aus Oberitalien also, gab es eine entsprechende Dogana da Terra.

Die Zecca, von ihr sind die Wörter Zeche und Zecchine abgleitet, war der Ort, an dem bis 1797 die Münzen Venedigs geprägt wurden. Das wohl größte Bauwerk, das allerdings nur partiell als Wirtschaftsgebäude anzusprechen ist, sind die Prokuratien. Dort residierten die Prokuratoren, die nicht nur Verwaltungs- sondern auch Finanzierungsaufgaben hatten.

Musik und Theater

Seit der Barockzeit war Venedig eines der Zentren der abendländischen Musik, der Oper und des Theaters. Im nach Brandkatastrophen mehrfach wieder aufgebauten barocken Teatro La Fenice finden ganzjährig Symphoniekonzerte statt, die Opernsaison dauert von Dezember bis Juni. Weniger berühmt, aber im 18. Jahrhundert genauso extravagant war das Teatro Malibran, das nach der französischen Mezzosopranistin Maria Malibran benannt ist. 1678 unter dem Namen Teatro di San Giovanni Grisostomo eröffnet, galt es bereits wenige Jahre später als größtes und schönstes Theater der Stadt, berühmt vor allem für die Aufführung von Opern. Bereits seit 1637 hatte die Bevölkerung Zugang zur öffentlichen Oper, in anderen Städten galt diese teure Kunst nur der residierenden Aristokratie. Das Teatro Goldoni diente von Anfang an der Aufführung von Theaterstücken, nicht von Opern.

Musikalische Attraktion für Venezianer und Venedigreisende vom 16. Jahrhundert bis zum Ende der Republik waren die ausschließlich von Instrumentalistinnen, Sängerinnen und Solistinnen ausgeführten Konzerte in den Kirchen der vier Ospedali Grandi. Die Ospedali gelten als Vorläufer der Konservatorien des 19. Jahrhunderts. Zu den Lehrern und Komponisten, die für die Ospedali tätig waren, zählen die renommiertesten Musiker ihrer Zeit, von GaluppiHasseLegrenziPorpora bis zu Vivaldi. Unter den seinerzeitigen Komponisten sind vor allem noch Giovanni Legrenzi, die Brüder Alessandro und Benedetto MarcelloAntonio Caldara sowie Barbara Strozzi und Antonia Bembo zu nennen.

Doch auch in der Musik des 20. Jahrhunderts brachte Venedig berühmte Künstler hervor, wie Luigi Nono, dessen Lebenswerk seit 1993 ein eigenes Archiv gewidmet ist.[130]

1778 entstand in Mestre ein erstes Theater, das der venezianische Architekt Bernardino Maccaruzzi entwarf. Doch mit dem Ende der Republik verschwand das Theater wieder, und erst 1840 wurde erneut ein kleines Bauwerk von Moisè D'Angeli errichtet, das nach 1866 den Namen Garibaldi erhielt. Doch auch dieses Theater musste 1908 schließen. Die Brüder Domenico, Marco und Giovanni Toniolo errichteten zwischen der Via Castelvecchio und den Sabbioni 1912 bis 1913 das nach ihrer Familie benannte Haus.[131]

Biennale

Die Biennale von Venedig gilt als eine der wichtigsten internationalen Kunstausstellungen und wird seit 1895 alle zwei Jahre – bei mehrjährigen Unterbrechungen in den Kriegsjahren – zwischen Juni und November veranstaltet. Mittlerweile findet eine Unterteilung in Kunst, Musik, Tanz, Theater, Film und Architektur statt. Die Kunstbiennale findet in den ungeraden, die Architekturbiennale in den geraden Jahren statt. Die Filmfestspiele sowie das Festival für Musik, Tanz und Theater finden jährlich statt.

Die seit 1932 Ende August/Anfang September stattfindenden Filmfestspiele auf dem Lido gelten als das älteste und, neben dem Filmfestival Cannes und der Berlinale, als eines der drei bedeutendsten Filmfestivals weltweit.

 

Quelle: "Wikipedia"


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Aktivitäten

Der Strand ist optimal für eine Gruppenfreizeit geeignet! Er ist einer der breitesten in unseren Zeltcamps. Hier gibt es massig Platz für Strandspiele, Beachvolleyball-Turniere und mehr. Das Wasser ist nicht tief und flach abfallend, somit optimal für Wasserspiele jeglicher Art. Auch abends kann man hier den Tag gut ausklingen lassen. Direkt am Platz gibt es einen bewachten Pool, der natürlich von unseren Gruppen genutzt werden darf. Es gibt einen Schwimmer- und einen Nichtschwimmerbereich.

Die meisten Gruppen fahren von Chioggia aus mit dem Boot direkt nach Venedig, um dort einen tollen Tag zu verbringen und die Stadt zu erkunden. Die Städte Ravenna und Padua sind mit einem Reisebus ebenfalls gut zu erreichen und einen Ausflug wert. Für einen Tagesausflug sicherlich empfehlenswert, der Wasserpark in Jesolo, denn wann ist man schon mal so nah an einem der besten Parks in Europa. Die Nachbildung einer Karibikinsel erstreckt sich auf insgesamt 80.000 qm und hier ist sicherlich für jeden etwas dabei. Hier steht mit 42m die höchste Wasserrutsche der Welt!! Aber auch der Wasserpark "Aquafollie" lohnt einen Besuch.

Fahrräder und Kajaks können bei unseren Teamern vor Ort gemietet werden, um einen Ausflug zum Leuchtturm zu machen oder das umliegende Gelände zu erkunden. Zur einfacheren Planung gibt es diese auch in unseren Kuul & Fit Paketen. Bei diesen Paketen haben wir einen Tagesausflug plus sportliche Aktivitäten optimal kombiniert.

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Zusatzinformationen

Links

//www.lifepr.de/pressemeldungen/tourinet-gmbh/boxid-105345.html

//www.aqualandia.it/de/

//www.campingvittoria.it/

//www.michael-mueller-verlag.de/cgi-local/prog_nr/mmv_loc_nr.pl?m=main&l=italien/venedig_city/homepage.html

Bei Fahrten mit Bustransfer:

Der Platz in Reisebussen ist begrenzt und die Reisebusse haben ein zulässiges Gesamtgewicht, welches aus Sicherheitsgründen nicht überschritten werden darf. Überschreitungen führen bei Polizeikontrollen dazu, das stundenlange Fahrtverzögerungen auftreten, da der Reisebus nicht weiterfahren darf und Gepäck zurück gelassen werden muss!

Beispiel: So geschehen im Sommer 2009 auf einer Fahrt nach Kroatien: Die Busfahrer haben sich von einer Gruppe überreden lassen, Lebensmittel und zusätzliches Gepäck einzuladen, der Bus holte eine zweite Gruppe ab und kam in eine Polizeikontrolle, die das Gesamtgewicht des Busses kontrollierte. Das zulässige Gesamtgewicht war überschritten und damit die Verkehrssicherheit des Busses gefährdet - der Bus musste entladen werden; Gepäck und Lebensmittel zurückgelassen werden. Die Zeitverzögerung bis sich die beiden mitreisenden Gruppen geeinigt hatten, wer wie viel und welches Gepäck zurücklassen muss, bis eine Stelle gefunden wurde, wo das zurückgelassenen Material "eingelagert" werden konnte: 8 Stunden. Der Bus kam mit einer Verspätung von 8 Stunden in Kroatien an; dort konnten die abzuholenden Gruppen nicht mehr am gleichen Tag abreisen, da die Busfahrer ihre Ruhezeiten einhalten mussten und die letzte Fähre abgefahren war. Bis diese Gruppen aus Kroatien wieder zu Hause ankamen ergab sich eine Zeitverzögerung von 16 Stunden. Leid tragend waren die Vorgängergruppen, die sich an die Vorschriften bezüglich des Gepäckvolumens und des Gewichtes gehalten haben. Der Reisebus war jeweils mit 75 Personen belegt: 75 Personen + 2 Busfahrer x 16 Stunden Verspätung ergibt 1232 Stunden (=51 Tage) unnötige Zeitverzögerung; abgesehen davon, dass das Busunternehmen einen anderen Bus für einen Folgeauftrag einsetzten musste.

Aus diesen Gründen werden wir ab der Saison 2010 noch mehr Wert auf die Einhaltung sowohl des Gepäckvolumens als auch des Gepäckgewichts bei jedem Mitreisenden (wie bei Fluggesellschaften) legen. Dementsprechend haben wir bei unseren Fahrten mit Bustransfer folgende Regelungen, die sich bewährt haben:

Wir garantieren bei unseren Bustransfers die Mitnahme pro Person von:

* 1 x Gepäckstück: max: 80 x 50 x 25 cm max. 20 Kg Gewicht
* 1 x Handgepäck: max: 40 x 30 x 25 cm für den Businnenraum
* 1 Schlafsack
* Spiel-/Sportmaterial: pro 20 Personen 1 Gepäckstück: max. 80 x 50 x 25-cm, max. 25 Kg.

Die Koffer werden kontrolliert und Übergewicht, sofern das zulässige Gesamtgewicht des Busses nicht überschritten wird, mit 5,- Euro pro angefangenem Kilo berechnet. Besteht die Gefahr, dass das zulässige Gesamtgewicht des Busses überschritten wird, kann das Gepäckstück aufgrund von Übergewicht oder Größe auch vom Transport ausgeschlossen werden.

Vom Transport generell ausgeschlossen sind: Tische, Bänke, Stühle, TT-Platten, Zelte, Surfbretter und sonstige sperrige Gegenstände und Gefahrgüter (z.B. Boote, Gasflaschen, Tauchflaschen, Gefriertruhen und Kühlschränke), Lebensmittel.